Vorbild oder Feiern?

01. März 2010

Gold. Die letzten Spielminuten sind vergangen und jede Spielerin weiss: Kanada hat Gold.

Olympia findet in der Heimat statt, das Stadion ist brechend voll und die kanadischen Eishockey-Spielerinnen machen sich und alle anderen rot-weiß-roten Fans glücklich:

Ausgelassen wird die Eismaschine gekapert, Bier, Champagner und Zigarren ausgepackt um den Sieg zu feiern, doch genau damit haben die offiziellen IOC-Mitglieder ein Problem. So etwas hätte in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Dafür sei die Kabine da, alles andere wäre schlecht für den Sport.

Auch nach Olympia, ist Alkohol in der Öffentlichkeit so eine Sache: Auf dem Spielplatz oder in der S-Bahn stört es und wird zurecht nicht geduldet. Auf der Wiese am Baggersee, im Park oder zum Fussball kann das Bier oder der Wein dazu gehören aber auf dem Eis oder Sportplatz? Da muss man erstmal überlegen: Klar, solche Feier-Bilder von Olympia gehen um die Welt und laufen nicht nur im Abendprogramm.

Andererseits weiss nicht schon jedes Kind, dass Alkohol und Feiern gerne kombiniert werden?

Zeigt man damit nicht, dass für außergewöhnliche Ereignisse auch Genussmittel da sind? Oder wird so fälschlicherweise schon kleinen Kindern gezeigt, dass Drogen wie Alkohol und Tabak normal sind?

Wie auch der Fall der deutschen Bischöfin Käßmann zeigt, hängt die Beurteilung wohl mit der Funktion der trinkenden Personen zusammen: Eine moralische Instanz wie es die Vorsitzende eine Kirche ist, entscheidet weise und hat Respekt verdient wenn sie nach einer 1,5 Promille-Fahrt zurücktritt. Zuviel Glaubwürdigkeit hätte sie für zukünftige Moraldebatten eingebüßt.

Doch Sportler, die hart und entbehrungsreich für ihr Ziel arbeiten, sollten sich zum Feiern nicht verstecken müssen. Sie haben zwar auch eine Vorbild-Funktion aber Kinder können auch schon in jungen Jahren sehr wohl unterschieden was eine besondere Situation ist und was die Befriedigung einer Sucht. Eine olympische Goldmedaille hat ein Bier verdient und das sollte man auch zeigen dürfen.

Oder findet ihr, das gibt schon ein zu verharmlosendes Bild ab? Oder im Gegenteil: Hätte Käßmann nicht zurücktreten müssen weil sie ja auch nur ein Mensch ist und Fehler machen darf? Wir sind auf eure Meinungen gespannt!

Einfache Lösungen für ein kompliziertes Problem?

03. Februar 2010

Dienstag, 11.45h: Mal wieder durchforste ich den Google Reader nach News rund ums Bier und langsam steigt die Wut in mir: Zum ungezählten Mal lesen meine Augen “Jugendlicher mit 2,6 Promille festgenommen” oder “Mann verliert Führerschein mit 3,0 Promille”. Wieviel muss man dafür wohl trinken? Diese Frage schiesst mir sofort in den Kopf. Aber genau deswegen machen die Schreiber auch gerne aus jedem Fall eine Schlagzeile. Shocking sells. Dieser Mechanismus macht mich wütend, vor allem weil ich selbst zu oft darauf reinfalle. Fest steht: Je hemmungsloser getrunken wird, desto mehr passiert.

Die Zahlen machen klar, dass Alkohol ein gesellschaftliches Problem ist aber mit insgesamt abnehmender Tendenz, besonders das Wehklagen der Brauereien klingt dabei vielen in den Ohren.

Wie passt das zusammen? Nach etwas Recherche scheint sich mein Verdacht zu bestätigen: Früher wurde generell mehr getrunken und auch von mehr Leuten. Das neue Phänomen ist, dass es eine kleine Gruppe das Trinken sehr exzessiv betreibt. Ein Fünftel der Jugendlichen zwischen 12 und 17 sollen es in Deutschland mit dem Alkohol regelmäßig übertreiben. 1,3 Millionen Deutsche sind alkholabhängig, 9,5 Millionen gefährdet.

Hochgeladen auf Flickr am 20. April 2008 von Ninha Morandini

Wer an einem Wochenende durch Großstädte flaniert, kommt schnell in Kontakt mit der jugendlichen Risiko-Gruppe. Mancherorts probiert man Ihnen mit Alkoholverboten entgegenzuwirken. Im britischen Königreich merkt man, dass nicht Sperrstunden sondern die Trinkkultur die Wurzel des Übels ist.

Mich nervt nur der offensichtliche Aktionismus in letzter Zeit: Terrorismus wird durch Präventivkriege bekämpft, Rauchen dadurch, dass man es überall verbieten will, Klimawandel durch Atomenergie und nun das Trinkproblem einer kleinen Gruppe durch ein Alkoholkaufverbot für alle.

Die Gesellschaft hat zwar ein abnehmendes aber immer noch gewichtiges Alkholproblem. Der Patient bedarf einer Behandlung. Doch scheint die Symptombekämpfung geringeren Widerstand zu bedeuten als Ursachen zu eliminieren. Alkohol-Besorgungsbeschränkung wird das Problem nicht lösen. Wäre eine höhere Besteuerung gerade für hochprozentigen Alkohol, eine Heraufsetzung des Mindestalters oder eine intensivere Behandlung in der Schule nicht sinnvoller? Die Ursachen der Alltagsflucht liegen eigentlich  noch tiefer: Steigende Unsicherheit, Desillusionierung, Job- und Zukunftsangst und Stress sind nur einige Entwicklungen die den exzessiven Griff zur Flasche befördern. Das sind zwar vielschichtige Phänomene aber das macht sie deshalb nicht falsch. Nur viel schwerer zu bekämpfen.

Was haben die Klitschkos, Bier und mein Frauenbild gemeinsam?

29. Januar 2010

Kürzlich traf ich eine Freundin, deren Aussprache mich an die Klitschkos erinnerte, seitdem geht mir folgender Dialog nicht mehr aus dem Kopf: “Vitali, weisst Du noch… früher auf der Universität? Da hast Du uns immer diese Blinis gemacht. “Amhm” (…) “Die waren grauenhaaft!” (wer eine fehlerfreie Video-Version kennt, bitte als Kommentar posten, danke!)

Bild zum Thema Emanzipation von mahmut via Flickr

Damals wurde mir klar, die Emanzipation der Frau verläuft einfach viel zu schnell! Sie gewöhnen sich das Kochen schneller ab als es sich die Männer angewöhnen können! Ich glaube zwar, für die berühmten Blinis braucht man keine Chefkoch-Qualitäten aber dass selbst in, nach meinem Verständnis noch traditionell geprägten Gesellschaften der ehemaligen Ostblock-Staaten, die Klitschkos selber kochen mussten hat mich zutiefst erschüttert. Schnell fing ich damals an meiner Mutter über die Schulter zu schauen. Ich war desillusioniert, wollte schon bei Lafer ein Kochkurs buchen und ihm eine Packung Haftcreme schenken.

Doch jetzt hab’ ich meinen Fels in der (Ostblock)-Brandung entdeckt: Ein Mann, der sicher nicht für sich kochen muss! Ein Mann, der was bewegt. Ein Mann der noch trinkt. Und das Beste: Ein Mann der seine eigenen Biere braut!

Eine Erfolgsgeschichte in Tschechien. Wenn alles schief läuft, heuer ich bei Jiri Plevka an! Zumindest werde ich irgendwann in seiner Oase Urlaub machen, Bier trinken und in Bier baden!

Denn das Brauereihandwerk ist da noch in Männerhand! Anders wie das öffnen von Bier, da zeigt dieses Video schon die weibliche Überlegenheit:

Zum Glück gibt es auch noch genau vier Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern: Jeans tragen, Geld haben wollen, Zähne putzen und alle feiern nach 365 Tagen Geburtstag.

Das war’s…halt: Die bedeutenste Gemeinsamkeit, hätte ich fast vergessen:

Seit 1899 kämpft der “Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens” gegen den ordungsgemäßen Inhalt in Gläsern, Maß’ und Krügen. Ich bin mir sicher: Bei den mittlerweile über 4000 Mitgliedern sind bestimmt auch Frauen dabei…

Funktioniert Karneval auch ohne Gläser?

19. Januar 2010

Die Tage werden länger und viele warten schon auf die fünfte Jahreszeit, den Karneval.

Bild von Zeitfixierer found at flickr.comBei uns in der Stuttgarter Region ist der Fasching zwar keine Ausnahmezeit wie in Köln, Mainz, Luzern oder Wasungen aber zu beobachten scheint der Trend zu erhöhtem Aggressionspotenzial wegen übermäßigem Alkoholkonsum!

Ein alter Hut, ja ihr habt Recht ;) Aber dass deshalb das Glas verboten wird, scheint wenig Aufruhr zu erregen.

Wir finden, dass Bier einfach ins Glas gehört und würden gerne wissen was ihr meint. Ist das bei großen Festen mittlerweile einfach zu gefährlich geworden?

Beim Oktoberfest oder Volksfest wäre ein Verzicht auf die berühmte Glasmaß noch nicht denkbar aber die Entwicklungen der Faschingsstädte Aachen, Moers und nun auch Köln könnte Vorläufer einer generellen Entwicklung sein.

Bier aus PET ist zwar harmlos(er) aber schmeckt nicht, finden wir aber wenn’s anders nicht mehr geht muss man wohl in den sauren Apfel beissen. Aber geht es nicht mehr anders oder ist es einfach die bequemste Lösung für die steigende Aggressivität unter zu hohem Alkoholeinfluss?

Wem vertrauen die Deutschen?

12. Januar 2010

Das neue Jahr setzt sich langsam im Sprachgebrauch durch, Google greift mit dem Nexus One die iPhone-Vorherrschaft an und die Investmentbranche arbeitet an neuen, versteckten Finanzierungsmodellen…alles scheint im Fluss.

Doch nicht erst wenn wir unser Sport-Pensum betrachten fällt uns auf, dass wir alle doch Gewohnheitstiere sind und zuviel Veränderung uns selten Spaß macht! Wir wollen Menschen, Unternehmen und Lebenssituationen die Sicherheit geben, unsere Erwartungen kennen und erfüllen. Wir wollen unserem Umfeld vertrauen können.

Deshalb sind auch Unternehmen daran interssiert, wem die Kunden denn vertrauen. Denn daraus lassen sich Rückschlüsse auf Kundenbindung, Kaufverhalten und Preissensibilität schließen.

Interessant ist, wie sich die Wirtschaftskrise auf das Vertrauen ausgewirkt hat: Nachvollziehbar scheint, der Vertrauensverlust in die Finanz- und Bankenwirtschaft die Auslöser der Rezession war sowie die Automobilindustrie nach Übernahme- und Rabattschlachten. Diesen Branchen gegenüber stehen der Lebensmitteleinzelhandel die durch Transparenz punkten müssen, die Zeitungsbranche und – tara!- die Brauereien!

Ich denke das Reinheitsgebot zeigt hier Wirkung. :) A propos rein: Nivea ist die Marke mit dem am meisten entgegengebrachten Vertrauen, gefolgt von Aldi, Knorr und zu meiner Überraschung: Google…

Im internationalen Vergleich schließen die deutschen Unternehmen, laut der “8. Edelman Trust Barometers” gut ab: Neben schwedischen und kanadischen Unternehmen wurden die Wirtschaftsunternehmen aus Deutschland am vertrauenswürdigsten eingestuft.

Paradox dabei: Deutschland ist das einzige Land indem eine Mehrheit glaubt die Wirtschaft habe einen negativen Einfluss auf die Gesellschaft. Die Umfrage wurde unter 3100 Meinungsführern in 18 Ländern durchgeführt.

Details zur Umfrageerhebung und weitere Ergebnisse der Studie findet ihr hier.

Dein Bier, dein Spruch!

08. Januar 2010

Wir wollen ihn!

Ob lustig, traditionell, leicht daneben oder romantisch: Wir wollen deinen Lieblingsspruch zu den Themen Geburtstag, Liebe, Weihnachten, Ostern oder einfach den lockeren Spruch der in deiner Clique die nächste Runde einläutet. Als Impression für alle, die nicht wissen, was sie auf die Bier-Etiketten schreiben sollen!

Wir sind gespannt was Du zu bieten hast :)

Einfach als Kommentar zu diesem Blogbeitrag posten!

Hier schon mal unsere kleine Sammlung:

  • Nit lang schnacken, Kopp in’n Nacken!
  • Gegen Bier und Tabakdunst ist aller Weiber List umsunst!
  • Mit des Bieres Hochgenuss, wächst des Bauches Radius.
  • In vino veritas – in Bier ist auch so was.
  • Bier statt Böller! (Silvester)
  • Es trinkt der Mensch, es säuft das Pferd, bei Reitern ist es umgekehrt.
  • Hab eben bei SLIM FAST angerufen, aber da hat keiner abgenommen
  • Hab gerade im Maritim angerufen, hatten aber keinen Empfang
  • Hab eben bei Pamela Anderson angerufen, sie hatte aber den Mund voll
  • Two Beer or not two Beer?

Das Zapfen von Bier “kommt Stier”!

29. Dezember 2009

Nicht jeder Versuch klappt. So ist’s auch mit manchem Reim ;-)

Aber wer lacht nicht gerne über die Pannen der Anderen…

Link: Bierzapfen

Ganz ohne Schadenfreude kommt der geglückte Spot von der amerikanischen Brauerei Miller aus:

Step out of the line by drinking the right beer ;-)

BeerStickr braucht Verstärkung!

22. Dezember 2009

Wir haben zuviel zu tun und deshalb brauchen wir eine/n neue/n Werkstudent/in der/die den Platz unserer lieben Katja einnimmt und die Pünktlichkeit von Wieland und die Ausdauer von Nikolas ergänzt ;-)

BeerStickr_WerkstudentWenn Du:

- zur Generation “online” gehörst also das Internet Dir vertraut ist

- erste Erfahrungen im (Online)-Marketing gesammelt hast oder bereit bist in diesem Bereich einzusteigen

- ab Januar bis zu 20 Std./Woche Zeit hast in Waiblingen zu arbeiten

…freuen wir uns über Deine aussagekräftige Bewerbung!

Schick’ deine Unterlagen an Wieland @ info@beerstickr.com

Alkohol ist schlecht…stimmte früher!

18. Dezember 2009

Es gibt mittlerweile nur noch wenige Artikel, die Studien zitieren ohne den Eindruck zu vermitteln, gefährliches Halbwissen zu verbreiten. Meistens fallen einem auf Anhieb Kritikpunkte in der Methodik der Studie auf (geringe Fallzahl, angenommene Korrelation zwischen teils unabhängigen Variablen, etc.) oder sie gehen nicht mal auf die Studiencharakteristik ein, nach dem Motto ” Eine Studie in England hat gezeigt, dass…”

Ja, auch wir bedienen uns manchmal solcher Studien und Kurzzusammenfassungen. Wir wollen ja schließlich unterhalten oder Denkanstösse geben und nicht in der ’scientific community’ als begnadtete Rezensenten auffallen.

Dennoch will ich nicht nur Journalismus-Bashing betreiben sondern weise gerne auf guten Journalismus hin: Wir denken ja positiv und sind uns sicher, dass sich viele Journalisten ein Beispiel an Herr Dr. Hartmut Wewetzer vom tagesspiegel nehmen:

Ich bin gerade auf seinen Artikel gestossen, der Spaß macht zu lesen und vor allem nicht nur eine Studie zitiert sondern einen schönen Überblick liefert über aktuelle Studien zum Thema Gesundheit und Alkohol – und zumindest hinlänglich die Untersuchungsbedingungen erläutert.

Natürlich ist mir bewusst, dass unzählige Studien die negativen Auswirkungen von Alkohol auf die Gesundheit betonen, dennoch bieten die dort zitierten Studien eine Argumentationsgrundlage für einen mäßigen Konsum.

drinkin_man

Dass Abstinenzler in den Studien bei Herzkranzerkrankungen schlechter abschneiden als regel(ge)mäßig(t)e Alkoholtrinker und auch ein höheres Risiko einer Fettleber haben, mag ich gerne glauben. Dass regelmäßig zuviel Alkohol mehr negative als positive Auswirkungen hat, sagt mir mein gesunder Menschenverstand – auch ohne Studien.

Ob in Maßen gesund oder nicht, einig ist sich die Mehrheit, dass Glas die besten Verpackung für den Gerstensaft ist. Schade nur, dass die Hersteller dem Wunsch nicht immer nachkommen.

Oder will hier jemand die Lanze für Dosenbier oder PET-Flaschen-Bier brechen?

Welches Bier aus welchem Glas…

11. Dezember 2009

…getrunken gehört, wird in diesem interessanten Bericht unserer Kollegen von bier.de erklärt.

Nun weiss man ja endlich wie man ein Bier zu trinken hat, dass 785€ kostet! Und das Glas zur wohl teuersten Bier der Welt gibt’s in London wohl gratis dazu.

Chemnitz mit einem Bier entdecken!

08. Dezember 2009

Innenstadt_Neumarkt

Chemnitz ist nicht unbedingt als Touristenhochburg verschrien, zumindest in unserer süddeutschen Wahrnehmung.

Umso mehr scheint sich die Erzgebirge-Metropole, neuen Ideen zu öffnen und überrascht mit einer, wie wir finden, guten Idee:

Wer die 240 000-Einwohner-Stadt kennenlernen möchte, kann dies nun auch im Rahmen einer “ProBier-Tour” tun.

Dabei wird einem mit Hilfe eines Kabarettisten die Stadt und ihre über 700-jährige Brautradition näher gebracht und das stilecht in einer Pferdekutsche! Damit man während den zwei Stunden keine trockene Kehle bekommt, wird regelmäßig an sehenswerten Schankstätten Halt gemacht und man hat die Möglichkeit bis zu sieben regionale Biere zu kosten.

Den Abschluss bildet eine Führung durch eine Brauerei, die man gestärkt durch eine Biersuppe verlässt. Kostenpunkt: 349€ für bis zu 16 Personen.

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Eine Taube und Vanilla Ice

02. Dezember 2009

Eine Taube und Vanilla Ice haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam ausser sie trällert “Ice Ice Baby”.

Aber wie unsere Videos zeigen, eigenen sich beide Geschöpfe um teils gute Bier-Werbespots zu machen.

Wenn ihr jetzt denkt: Warum soll ich mir Werbung anschauen ohne was zu kriegen, dann gibt’s hier noch eine Chance für Euch:

Passend zum Weihnachtsfest habt ihr die Chance mehrere Geschenke zu erwichteln. Da Wichteln aber übers Internet natürlich einfacher gehen muss, laden wir Euch alle ein mit eurem Twitter-Account mitzumachen beim “Twichteln”!

Ein Gutschein von uns ist, neben vielen anderen coolen Geschenken, auch am Start! Also einfach jemanden eine Freunde machen und obendrauf noch gesponsorte Geschenke erhalten. Also Glück auf – Ice Ice Baby…hab mein Ohrwurm des Tages schon gefunden!

Bier statt Bildung

30. November 2009

In Deutschland soll die Familie gestärkt werden. Ein gutes Ziel. Nur wie so oft liegt der Teufel im Detail:

Geplant ist ein Betreuungsgeld in Höhe von 150€ für Eltern die ihre Kleinen (unter drei Jahren) zuhause erziehen.

Die Forderung der CSU wurde im Koalitionsvertrag umgesetzt und sorgt für Kritik. Einige Politiker befürchten, dass das Geld nicht den Kindern zugute kommt sondern den Eltern und deren Lastern.

Mal wieder stellt sich die Frage wie groß der Teil der Gesellschaft ist, der nicht selbstständig verantwortungsvoll mit staatlichen Leistungen umgehen kann.

Beer for Education?

Beer for Education?

15-20% der Familien sieht Harald Martenstein vom tagesspiegel als nicht fähig das Betreuungsgeld sinnvoll einzusetzten und beschreibt schön griffig die Konsequenzen der Bildungsprämie: Kriminalität auf Pump.

Die Welt hat da eine andere Meinung: Die Entmündigung des Prekariats sei falsch und das Kindergeld noch falscher da es meist nur Doppelverdienerpaaren nützt.

Auch Neuköllns Bürgermeister sieht das Betreuungsgeld kritisch. Und wir müssen beipflichten:

Gerade weil Bier ein schönes und gutes Getränk ist, braucht man zuerst Bildung um es in vollen Zügen wertschätzen zu können. Bildung ist die Nahrung für Assoziationen und Artikulation und das ist notwendig um über Bier schön fachzusimpeln.

Ein Kompromiss wäre die Ausgabe in Gutscheinen. Was meint ihr?

Das Schmankerl zum Wochenende

27. November 2009

Lustige Geschenkideen kommen ja jedes Mal in Mode zur Weihnachtszeit.

Wir mussten trotzdem schmunzeln als wir die neue Ausgabe, der Zeitschrift in den Händen hielten, die ihre Zielgruppe umschreibt mit den Worten “für alle, die nackt in die Sauna gehen”…schöner Spruch.

Cover "Das Magazin"

Mit einem Schmunzeln war’s nicht mehr getan als wir nach der freundlichen Notiz von Inka Baron auf unsere Produktdarstellung stiessen. Weniger die nette Illustration unserer Geschenkidee sondern eher die Produktplazierung direkt neben den Peniswärmern sorgte für Entzückung!
Foto0041

Wer schräge Geschenkideen sucht, dem sei ein Blick in die aktuelle Ausgabe vom “Das Magazin” empfohlen.

The Bierkrug goes to…

27. November 2009

…Ingrid H. aus der Nähe von Hamburg!

Ihre süßen Abschiedsgrüße und netten Worten haben nicht nur Bernd gefallen sondern lassen auch uns schön ins Wochenende entgleiten!

Gewinner_DankeBernd