Der Jungdynamische geht – ein Rückblick
Wer war mein Chef?
Tja, das sitzt man in dem schwülen Büro, gegenüber klimpert der Chef in die Tasten und man soll was über seinen Abschied schreiben. Komisches Gefühl. Noch ist er ja da! Aber wenn ihr das lest hat er wohl die letzte Hand geschüttelt und zum 100sten Mal gesagt, dass er bald mal wieder auf ein Kaffee vorbeischauen wird, was wohl in den Bereich Floskel fallen dürfte. Oder auch nicht, denn Wieland ist ein zuverlässiger Mensch:
Er arbeitet ziel- und ergebnisorientiert, hält sich an Zusagen und hat ein gewisses Organisationstalent. Dementsprechend mutiert er gegenüber seinem Rechner gerne mal zu Hulk wenn der wieder mal nicht so will wie er. Zu Menschen ist er nett ausser man lehnt seine Vorliebe für Ibiza-Electro-Musik während der Arbeitszeit ab dann geht das Gedisse los – eine willkommene Erheiterung des Arbeitsalltags!
Was hat das mit Werbung zu tun? Eigentlich noch nichts. Warum liegt hier Stroh rum? Keine Ahnung. Nur wenn ihr ihn euch jetzt vorstellt wie einen gestrigelten BWLer der zwar die Kosten-Nutzen-Rechnung beherrscht aber im kreativen Bereich so seine Mühe hat, kann er erneut überraschen: Hat er einen guten Tag, wenn beispielsweise ein Newsletter werbewirksam optimiert wurde oder ein Google AdWord Erfolg gebracht hat, dann kommt er auch manchmal auf kreative Ideen wie die Rote-Karten-Aktion zur WM, die selbst Jung von Matt wie ein Bürokratie-Monster aussehen lassen! Genug der Lobhudelei, es gibt auch Schattenseiten des Wieland S.:
Ständig muss man ihn zum Kaffee oder Eis einladen weil er nie (Klein)geld dabei hat und man macht es meistens auch weil er einem im Tischtennis oft leid tut. Da klappt es mit der Ergebnisorientierung nicht so gut bei ihm. Man kann ja nicht alles können. Aber deshalb gibt’s kein Abschiedsgeschenk, das wurde schon über die Zeit in Kaffee uns Eis aufgestückelt…er steht zwar auf Materielles aber freut sich in diesem Fall bestimmt auch über Persönliches! Schreibt ihr ihm doch ein paar nette Zeilen zum Abschied…
Wenn ich ihn jetzt fragen würde, was noch in dem Beitrag erwähnt werden soll, weiß ich die Antwort schon jetzt: Er ist Single und freut sich besonders über weibliche Zusendungen. Aber ich habe ihn ja nicht gefragt
BeerStickr geht weiter mit gewohnt lässigen Berichten rund ums Bier gepaart mit guten Aktionen, sollten diese nicht mehr ganz so kreativ werden, kann das an den fehlenden Geistesblitzen liegen die ab und zu auch er hatte! Abzuwarten bleibt auch wie der lockere Umgangston aufrecht erhalten werden kann, der unterbewusst manch guten Blogbeitrag mitentstehen ließ…
“Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.”
Ernest Hemingway

16. Juli 2010 um 15:48
Ist euch aufgefallen, dass er beim Friseur war? Wieder so ein verzweifelter Versuch von ihm…
Wir werden ihn vermissen.
16. Juli 2010 um 15:59
Die Günther-Netzer-Gedächtnis-Frisur werden wir weniger vermissen als die leichten Tischtennis-Siege, die einem so manchen Feierabend versüsst haben
Einen guten Start & auf ein baldiges Wiedersehen!
16. Juli 2010 um 16:00
Die Zusammenarbeit mit dir war sehr gut, die Facebook-Fanseite ist unter deiner Leitung auch wieder ordentlich gewachsen und war ständig mit gutem Inhalt gefüllt. Beerstickr wird dich mit einem weinenden Auge verabschieden!
Viel Erfolg für die Zukunft und man schreibt sich
.
Grüße, Martin
20. Juli 2010 um 07:25
Witziger Beitrag! Aber da muss ich dir Recht geben.