Der Sommer kommt! Nicht viel reden, die Anlage aufdrehen, die Augen schließen und mit einem Remix des Bob Marley Klassikers Sun is Shining in den Sommer eintauchen…
Die Musik passt also schon mal aber wo wart ihr in Gedanken? Ok, Südseeinsel, Ibiza, Mallorca oder sonstige Touristen-Klassiker sind schön aber zu weit weg.
Wir wollen wissen, wo ihr am liebsten in eurer Heimat ein Bier im Freien trinken geht! In Stuttgart liegt der Klassiker direkt am Hauptbahnhof, wer’s etwas ruhiger mag ist im Teehaus richtig. Dort erwartet einen nicht nur ein wunderschöner Blick über die Stadt sondern auch gutes regionales Bier! Ihr seht schon, Lage und Bier machen den Biergarten hier!
Da ihr als Bierfans das bestimmt ähnlich seht, wollen wir wissen wo eure Lieblings-Draussen-Location ist und warum! Unter allen Tipps für den perfekten Ort wählen wir zehn Gewinner! Diese gewinnen den DLG Bierguide 2010, der alle Infos zum Thema Bier bietet, von der Erklärung unterschiedlicher Herstellungsarten über die Vorstellung prämierter deutscher Spitzenbrauereien bis hin zu Veranstaltungstipps – alles kompakt auf 209 Seiten!
Und damit ihr Euch richtig Mühe gebt, setzen wir noch eins drauf:
Also bevor ich euer Wochenende richtig geniesst, postet bei Facebook oder hier im Blog bis Sonntag 30.Mai 2010 14h ein Kommentar mit eurem Geheimtipp zum Draußen-Bier-genießen!
So könnte langsam das Motto hier im Stuttgarter Großraum lauten, dass um sich greift!
Das Wetter zeigt sich immer noch landwirtschaftsfreundlich – positiv ausgedrückt.
Darum freuen wir uns auf die Zukunft: Gemütlich im Campingstuhl sitzen, Haushaltsgegenstände als Bierhalter entdecken und darüber sinnieren wie gesund Bier doch eigentlich ist.
Weitere Tipps wie das <Spheres> zum Kaffee-Chillen, will ich noch gar nicht in die Tagesplanung einbeziehen, der Blick aus dem Fenster macht noch keine Hoffnung. Aber manchmal hilft ein Blick aus dem kleinen Europa in die weite Welt um auch bei so einem Wetter wieder glücklich zu sein:
Oh ja, es gibt Grund zu feiern – egal ob Daddy oder nicht…
Zum einen wartet Karina unser attraktiver Bier-Single auf deine Kontaktaufnahme, zum anderen haben wir passend zum Tag der (angehenden) Väter mal wieder sehr passende Videos gefunden, die uns Männern noch gefehlt haben und wohl auch jede Frau zum Lachen bringen, also auf zu Teil 2 unserer Video-Battle-Reihe:
Die ganzen Casting-Shows die wir uns reinziehen müssen, haben einen Makel: Die Jungs zeigen nicht, wie sie mit den Basics im Leben umgehen können: Bier zum Beispiel! Hier zeigt Heineken die Lösung für kommende Supertalent-Castings:
War cool? Dann schaut Euch mal diesen Spot an: Andes Bier aus Argentinien. Sie helfen jedem Mann, der einfach mal in Ruhe ein Bier trinken will und plötzlich vom Anruf seiner Freundin gestört wird. Wann kommt dieser Teleporter endlich nach Europa? Aber seht selbst:
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin aus Wien und vielen Dank an den Zweiten Martin!
Hier der Bierdeckel mit dem wir Karina ab sofort promoten werden. Ob in ihrer Lieblingskneipe in Wien oder als Beilage in unseren Sendungen – wir sind sicher Karina findet damit ihren Traummann!
Der Bierdeckel ist nur annähernd so heiß wie sie, da lohnt sich sogar der Weg von Hamburg nach Wien! Oder was meint ihr?
Du möchtest Karina kennen lernen? Sie freut sich auf deine Mail ankarina@beerstickr.com
Nachdem auf sich den zweiten Aufruf viele von Euch gemeldet haben um unser Bier-Single zu werden, haben wir gestern das Los entscheiden lassen und im Finale stehen Karina und Martin!
Wir wollen Euch die beiden kurz vorstellen und dass ihr votet wer eurer Meinung nach Bier-Single werden soll! Einfach bei Facebook oder hier im Blog mit dem Namen von eurem Favourit kommentieren. Der Single mit den meisten Kommentaren gewinnt, klar. Abgestimmt werden kann bis Donnerstag den 6. Mai 13h. Vote your favorite!
Fangen wir, wie es sich gehört, mit der Dame an:
Name: Karina
Wohnort (plus Land): Wien (Österreich)
Alter: 19 Jahre
Selbstbeschreibung mit drei Worten: selbstbewusst, witzig und schlagfertig
Mein Traummann ist …mir leider noch nicht begegnet.
Meine größte Schwäche: ich weiß alles besser
Meine größte Stärke: ich weiß wirklich alles besser
Liebe ist …manchmal sehr schmerzhaft.
Dein kurzer Text an alle Interessierten: Wenn du intelligent, selbstbewusst und größer als 180cm bist kommst du bestimmt in die engere Auswahl
Bildergalerie von Karina:
Und nun der Herr:
Name: Martin
Wohnort: Bern (Schweiz)
Alter: 23
Selbstbeschreibung: Spontan, Kontaktfreudig und nicht ganz normal
Meine Traumfrau ist …auch so spontan wie ich, geht gerne in den Ausgang, Liebt gutes Essen und geniesst auch gerne mal einen gemütlichen Abend zu zweit zuhause.
Meine grösste Schwäche: Musik
Meine grösste Stärke: Ich höre immer zu und bin für meine Freunde da.
Liebe ist …was zwei Personen verbindet und keine Worte mehr erfordet.
Mein kurzer Text an alle Interessierten: Hallo da draussen, schon lange bin ich jetzt ohne Beziehung und habe mein Single-Leben lange genug ausgekostet nun wird es langsam wieder an der Zeit eine nette Frau an meiner Seite zu haben und nicht mehr alleine durchs Leben zu gehen.
Du bist Single oder hast eine/n Freund/in, der/die nicht mehr alleine sein will?
BeerStickr hilft: Kommentiere unseren letzten Facebook-Post mit dem vollständigen Namen des Singles und lade deine bzw. ihre/seine Freunde ein auch den Single-Namen zu posten!
Kommentare bis Sonntag, den 25. April 2010 um 24h werden gewertet.
Wichtig: Der Single sollte einverstanden sein, denn:
Die beiden Singles mit den meisten Nennungen werden von uns anschließend im Kurzportrait vorgestellt. Auf Facebook könnt ihr dann für euren Lieblings-Single voten.
Damit dieser die Liebe seines Lebens findet, helfen wir
ihm/ihr/dir dabei:
Bierdeckel: Wir fertigen vom Bier-Single dann einen individuellen Bierdeckel mit Kurzportrait an. Diesen legen wir dann für eine gewisse Zeit jeder Shop-Bestellung bei.
Beiträge im Blog, auf Facebook, im Newsletter & Twitter…
Unter allen Unterstützern des Gewinners die auf Facebook für ihn kommentiert haben verlosen wir zudem ein Sixpack Bier mit eigenem Etikett.
Jetzt mitmachen und Single auf Facebook vorschlagen!
Was für ein Aufsehen hatte es gegeben als Ende letzten Jahres in Malaysia das Model Kartika Sari Dewi Shukarno zu 6 Stockschlägen wegen Trinken eines Bieres verurteilt wurde (wir berichteten). Die internationale Empörung zeigte nun offenbar Wirkung, sodass der zuständige Sultan die Strafe in drei Wochen gemeinnützige Arbeit umwandelte. Die 33-Jährige hat das Urteil bereits akzeptiert. In Malaysia ist es der muslimischen Mehrheit verboten Alkohol zu trinken, da dort die Scharia angewendet wird.
Im liberalen Westen haben wir hingegen ganz andere Probleme: Rechtlich vollkommen zulässig, sind nun auch die Hells Angels ins Biergeschäft eingestiegen. Unter dem Label “Original 81” vertreibt die Rocker-Organisation, neben diversen Spiritousen und diversen Werbeartikeln, ihr eigenes Bier. Die Polizei zeigt sich entsetzt aber rechtlich ist dagegen nichts einzuwenden. Man kann davon ausgehen, dass kein Teil des Erlöses an die Hinterbliebenen des SEK-Beamten geht, der Mitte März von einem Hells-Angels-Mitglied erschossen wurde…
Man kann nur hoffen, dass bei den vielen Bezugsquellen in ganz Deutschland ein Umdenken einsetzt und die Moral über den möglichen Profit siegt. Brüssel hat ja beispielsweise als Alternative das “Fucking Hell” genehmigt! Die Menschen aus dem beschaulichen österreichischen Örtchen Fucking sind darüber zwar nicht sehr erfreutaber zumindest unterstützt man damit keine Organisation deren Mitglieder gerne nach eigenen Gesetzten leben…
Nachdem wir im letzten Beitrag die Zukunft der Bierausschank-Suche skizziert haben, wollen wir Euch heute mal zeigen wie Werbung der nächsten Generation aussehen sollte!
Klassische oder lustige Kampagnen, gibt es einige und die besten werden wir Euch natürlich noch in unserer Serie Video-Battle vorstellen. Aber es geht noch innovativer:
Ohne Euch mit ausschweifenden Erklärungen langweilen zu wollen, bietet auch das Internet neue Werbemöglichkeiten. Die steigende Vernetzung der Menschen durch Facebook und Co. sorgt dafür dass die Leute selbst Werbung für Unternehmen oder Produkte machen. Wer hat sich nicht schon über gut gemachte Werbung auf youtube schlapp gelacht. Vorraussetzung: Sie muss gut sein! Diese Art von Werbung nennt man virales Marketing, da sie sich wie ein Virus von selbst verbreitet.
Schaut Euch mal diese Heineken-Werbung an. Einfach eine gute Idee. Oder was meint ihr?
Wenn es noch eines Beweises bedurfte um zu zeigen, dass Bier eine herausragende Stellung für viele Menschen hat, reicht ein Blick in die unendlichen Entwicklerweiten des mobilen Internets:
Damit keiner auf das flüssige Gold verzichten muss gibt es neben nützlichen bis spaßigen Apps für das iPhone auch schon erste Blicke in die zukünftige Suche nach Gerstensaft. Der nächste Trend wird einem durch den Kamerablick seines Smartphones zeigen wie man am schnellsten zur nächsten Ausschankstelle kommt. Ihr könnt Euch das nicht vorstellen? Na dann schaut mal, wie eine Applikation von Tiger Beer einen erkennen lässt, wo man in Londons China Town das besagte Bier kriegt:
Zugegeben, noch etwas hektisch aber für den Anfang schon mal beeindruckend. Realität virtuell anzureichern nennt man ‘augmented reality‘ und auf diesem Feld wird gewaltig geforscht zur Zeit.
Bei diesem Einblick in moderne Zeiten sollte man eins nicht vergessen: Den Geschmack von kühlem Bier wird eine Applikation nie ersetzen können…
ist ein Paar, dass schon lange eine lustige Tradition hat.
Gerade die Spots der bekannten US-amerikanischen Marken Budweiser, Miller sorgen nicht nur dort für manches Schmunzeln. Dort wird auch schon das Internet eingesetzt um Spots viral zu verbreiten die für’s Fernsehen vielleicht etwas zu offensiv wären. Auch die europäischen Biermarken lösen sich langsam von Spots die lediglich die Qualität und Tradition preisen und versuchen mit lustigen Pointen in Erinnerung zu bleiben.
Wir wollen diesen Trend begleiten und in losen Abständen immer zwei Spots gegeneinander antreten lassen und schauen welcher das Herz unserer Bierfreunde mehr aufgehen lässt!
Den Anfang macht der bekannte Paulaner-Spot “Bestellung mit Sprachschwierigkeiten”
Herausgefordert von seiner Parodie der Grünwald Freitagscomedy (Bayrischer Rundfunk) “Sprachprobleme im Biergarten”
Welcher ist euer Favorit? Original oder Remake?
P.S.: Kennt ihr coole Bierwerbung aus anderen Ländern? Her damit!
In die dortige “IN”-Rubrik schafft es nur ein Online-Shop: Wir!Ein herzliches ‘Danke’ an den dortigen, aufmerksamen Redakteur. Wir freuen uns wie Oskar oder wie nach den Oscars. Auch wenn die Preisinformation nicht ganz korrekt ist: 6 Etiketten kosten 5,99€.
Aus geheimen Quellen haben wir erfahren, dass das Blatt bald den Spiegel als auflagenstärkste wöchentliche Zeitschrift ablösen wird und der Rätsel-Teil einer der schwersten im gesamten deutschsprachigen Raum ist – eine Herausforderung für jede Frau und Guido W.! Nur Chuck Norris kann alle lösen. Klar, dass für die ambitionierte “Das Neue”-Leserin beim Lösen solch kniffliger Rätsel einiges an Zeit drauf geht und noch klarer, dass da der Mann nur dumm daneben sitzen kann. Unterhalten wird schwierig. Daher ganz klar, dass es da nur einen Ausweg gibt den Hausfrieden wieder herzustellen: Ein cooles selbstdesigntes Sixpack Bier für den Herrn des Hauses!
Der Redakteur hat garantiert ausführlich recherchiert und wie wir wahrscheinlich folgende Schwachpunkte der Konkurrenz herausgefunden: wunschbier.de hatte sich disqualifiziert weil sie im Sat.1-Videotext neben 0190-Nummern geworben haben und bei idbeer muss man hoffen, dass der Alte eine der zwei angebotenen Biersorten mag, denn nur Etiketten gibt’s dort nicht.
Seid bei den “Guten”, seid oder bleibt bei BeerStickr. Prost
“Selbstironie = Die Kunst, sich so durch den Kakao zu ziehen, daß er noch schmeckt.” Joachim Teege
Gold. Die letzten Spielminuten sind vergangen und jede Spielerin weiss: Kanada hat Gold.
Olympia findet in der Heimat statt, das Stadion ist brechend voll und die kanadischen Eishockey-Spielerinnen machen sich und alle anderen rot-weiß-roten Fans glücklich:
Ausgelassen wird die Eismaschine gekapert, Bier, Champagner und Zigarren ausgepackt um den Sieg zu feiern, doch genau damit haben die offiziellen IOC-Mitglieder ein Problem. So etwas hätte in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Dafür sei die Kabine da, alles andere wäre schlecht für den Sport.
Auch nach Olympia, ist Alkohol in der Öffentlichkeit so eine Sache: Auf dem Spielplatz oder in der S-Bahn stört es und wird zurecht nicht geduldet. Auf der Wiese am Baggersee, im Park oder zum Fussball kann das Bier oder der Wein dazu gehören aber auf dem Eis oder Sportplatz? Da muss man erstmal überlegen: Klar, solche Feier-Bilder von Olympia gehen um die Welt und laufen nicht nur im Abendprogramm.
Andererseits weiss nicht schon jedes Kind, dass Alkohol und Feiern gerne kombiniert werden?
Zeigt man damit nicht, dass für außergewöhnliche Ereignisse auch Genussmittel da sind? Oder wird so fälschlicherweise schon kleinen Kindern gezeigt, dass Drogen wie Alkohol und Tabak normal sind?
Wie auch der Fall der deutschen Bischöfin Käßmann zeigt, hängt die Beurteilung wohl mit der Funktion der trinkenden Personen zusammen: Eine moralische Instanz wie es die Vorsitzende eine Kirche ist, entscheidet weise und hat Respekt verdient wenn sie nach einer 1,5 Promille-Fahrt zurücktritt. Zuviel Glaubwürdigkeit hätte sie für zukünftige Moraldebatten eingebüßt.
Doch Sportler, die hart und entbehrungsreich für ihr Ziel arbeiten, sollten sich zum Feiern nicht verstecken müssen. Sie haben zwar auch eine Vorbild-Funktion aber Kinder können auch schon in jungen Jahren sehr wohl unterschieden was eine besondere Situation ist und was die Befriedigung einer Sucht. Eine olympische Goldmedaille hat ein Bier verdient und das sollte man auch zeigen dürfen.
Oder findet ihr, das gibt schon ein zu verharmlosendes Bild ab? Oder im Gegenteil: Hätte Käßmann nicht zurücktreten müssen weil sie ja auch nur ein Mensch ist und Fehler machen darf? Wir sind auf eure Meinungen gespannt!
Dienstag, 11.45h: Mal wieder durchforste ich den Google Reader nach News rund ums Bier und langsam steigt die Wut in mir: Zum ungezählten Mal lesen meine Augen “Jugendlicher mit 2,6 Promille festgenommen” oder “Mann verliert Führerschein mit 3,0 Promille”. Wieviel muss man dafür wohl trinken? Diese Frage schiesst mir sofort in den Kopf. Aber genau deswegen machen die Schreiber auch gerne aus jedem Fall eine Schlagzeile. Shocking sells. Dieser Mechanismus macht mich wütend, vor allem weil ich selbst zu oft darauf reinfalle. Fest steht: Je hemmungsloser getrunken wird, desto mehr passiert.
Wie passt das zusammen? Nach etwas Recherche scheint sich mein Verdacht zu bestätigen: Früher wurde generell mehr getrunken und auch von mehr Leuten. Das neue Phänomen ist, dass es eine kleine Gruppe das Trinken sehr exzessiv betreibt. Ein Fünftel der Jugendlichen zwischen 12 und 17 sollen es in Deutschland mit dem Alkohol regelmäßig übertreiben. 1,3 Millionen Deutsche sind alkholabhängig, 9,5 Millionen gefährdet.
Wer an einem Wochenende durch Großstädte flaniert, kommt schnell in Kontakt mit der jugendlichen Risiko-Gruppe. Mancherorts probiert man Ihnen mit Alkoholverboten entgegenzuwirken. Im britischen Königreich merkt man, dass nicht Sperrstunden sondern die Trinkkultur die Wurzel des Übels ist.
Mich nervt nur der offensichtliche Aktionismus in letzter Zeit: Terrorismus wird durch Präventivkriege bekämpft, Rauchen dadurch, dass man es überall verbieten will, Klimawandel durch Atomenergie und nun das Trinkproblem einer kleinen Gruppe durch ein Alkoholkaufverbot für alle.
Die Gesellschaft hat zwar ein abnehmendes aber immer noch gewichtiges Alkholproblem. Der Patient bedarf einer Behandlung. Doch scheint die Symptombekämpfung geringeren Widerstand zu bedeuten als Ursachen zu eliminieren. Alkohol-Besorgungsbeschränkung wird das Problem nicht lösen. Wäre eine höhere Besteuerung gerade für hochprozentigen Alkohol, eine Heraufsetzung des Mindestalters oder eine intensivere Behandlung in der Schule nicht sinnvoller? Die Ursachen der Alltagsflucht liegen eigentlich noch tiefer: Steigende Unsicherheit, Desillusionierung, Job- und Zukunftsangst und Stress sind nur einige Entwicklungen die den exzessiven Griff zur Flasche befördern. Das sind zwar vielschichtige Phänomene aber das macht sie deshalb nicht falsch. Nur viel schwerer zu bekämpfen.
Damals wurde mir klar, die Emanzipation der Frau verläuft einfach viel zu schnell! Sie gewöhnen sich das Kochen schneller ab als es sich die Männer angewöhnen können! Ich glaube zwar, für die berühmten Blinis braucht man keine Chefkoch-Qualitäten aber dass selbst in, nach meinem Verständnis noch traditionell geprägten Gesellschaften der ehemaligen Ostblock-Staaten, die Klitschkos selber kochen mussten hat mich zutiefst erschüttert. Schnell fing ich damals an meiner Mutter über die Schulter zu schauen. Ich war desillusioniert, wollte schon bei Lafer ein Kochkurs buchen und ihm eine Packung Haftcreme schenken.
Denn das Brauereihandwerk ist da noch in Männerhand! Anders wie das öffnen von Bier, da zeigt dieses Video schon die weibliche Überlegenheit:
Zum Glück gibt es auch noch genau vier Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern: Jeans tragen, Geld haben wollen, Zähne putzen und alle feiern nach 365 Tagen Geburtstag.
Das war’s…halt: Die bedeutenste Gemeinsamkeit, hätte ich fast vergessen:
Die Tage werden länger und viele warten schon auf die fünfte Jahreszeit, den Karneval.
Bei uns in der Stuttgarter Region ist der Fasching zwar keine Ausnahmezeit wie in Köln, Mainz, Luzern oder Wasungenaber zu beobachten scheint der Trend zu erhöhtem Aggressionspotenzial wegen übermäßigem Alkoholkonsum!
Wir finden, dass Bier einfach ins Glas gehört und würden gerne wissen was ihr meint. Ist das bei großen Festen mittlerweile einfach zu gefährlich geworden?
Beim Oktoberfest oder Volksfest wäre ein Verzicht auf die berühmte Glasmaß noch nicht denkbar aber die Entwicklungen der Faschingsstädte Aachen, Moers und nun auch Köln könnte Vorläufer einer generellen Entwicklung sein.
Bier aus PET ist zwar harmlos(er) aber schmeckt nicht, finden wir aber wenn’s anders nicht mehr geht muss man wohl in den sauren Apfel beissen. Aber geht es nicht mehr anders oder ist es einfach die bequemste Lösung für die steigende Aggressivität unter zu hohem Alkoholeinfluss?