Artikel mit ‘Bier’ getagged

Schuppenflechte braucht keinen Biertest

Man musst Du Zeit haben wenn Du auf einen Artikel mit so einer Überschrift klickst ;)

Aber es war die richtige Entscheidung. Manche schauen ja auch Reality-Dokus mit Laienschauspielern. Das ist definitv schlimmer! Und hier lernst Du noch was und liest meinen letzten Beitrag für den BeerStickr-Blog, meine letzte Arbeitshandlung. Deshalb will ich auch nicht, wie üblich, die besten Bier-News zusammenfassen sondern hauptsächlich zu einer Sache Stellung beziehen, die mehrmals von Euch angefragt wurde: “Warum macht ihr nicht mal einen Biertest?”

Nun, die Idee ist gut und vielleicht werden meine Nachfolger sie aufgreifen. Was uns bisher abgehalten hat war der Aufwand eine Bierverkostung auf zwei Minuten Länge zu reduzieren und lustig rüberzubringen und das am besten beim ersten Mal. Wer schon mal ein Video gedreht hat, weiss was ich meine. Schreiben wird spätestens nach der dritten Bierverkostung öde: Man benutzt ständig Wörter wie herb, malzig, süffig, süß oder bitter oder probiert ständig neue Wörter zu kreieren um den Abgang zu beschreiben. Aber egal wieviel Mühe man sich gibt, an Mel Gibsons Abgang wird man nicht rankommen:

Ihr seht, Mel Gibson ist schuld! Und die Schuppenflechte auch. Neue Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges Bier trinken das Risiko bei Frauen verdoppelt an Schuppenflechte zu erkranken. Der Effekt tritt bei Wein oder anderen Alkoholika nicht auf und auch bei Light-Bieren ist der Zusammenhang stark abgeschwächt. Ich würde aber wohl nur selten Light-Biere testen weshalb die weiblichen Bierfans mich für ihre Schuppenflachte verantwortlich machen könnten. Nein, nicht mir mir werte Damen! Mein Bierurteil bleibt privat.

Wer trotzdem ein Tipp will, welches das beste Bier sein könnte, kann ja Tom Cruise glauben: Er schwört auf Augustiner! Mehr Informationsgehalt gibt das Interview sonst auch nicht her.

Wer nach mehr Informationen lächzt und bereit ist diese auch über sich zu teilen, kann mit dem neuen Facebook-Dienst “Orte” seinen Freunden oder der ganzen Welt anzeigen lassen wo er sein Bier trinkt. Vielleicht steigen ja so die Chancen auf Bierverkostungen. Zu den bisherigen Fragen was für ein Bier ihr trinkt, wo und mit wem gesellt sich nun also auch die Frage “wer soll das wissen?”. Hatte schon mal eine nette Bier-Runde weil ein Freund über Foursquare gesehen hatte wo ich mit einem Kumpel ein Bier trinke und er kam dazu aber manchmal ist es auch ganz gut “unerreichbar” zu sein.

In diesem Sinne: Ich bin raus! Hat Spaß gemacht Euch zu unterhalten, ich hoffe Euch auch!

Genießt mit Überzeugung,

euer Nikolas

Nimmt der Flugbegleiter in 20 Jahren eine Cola?

Wird er wohl müssen. Pöbelnde Passagiere, die zu früh aufstehen und den Saftschubsen das Leben schwer machen wird es auch dann noch geben. Flugbegleiter, die davon genug haben und über die Notrutsche ihren Arbeitsplatz für immer verlassen, werden auch dann wohl die Ausnahme sein. Aber mir geht’s um die Kleinigkeit in der Geschichte:

Steven Slater hat sich vor seinem medial bemerkten Abgang noch eine Dose Bier mitgenommen. Vollkommen verständlich wenn einem so ein dummes Hühnchen anstatt den Sicherheitsanweisungen nachzugehen lieber den Koffer auf den Schädel haut. Von mir aus hätte er auch zwei mitnehmen dürfen. In 20 Jahren werde ich mir wohl anhören müssen: “Was, Du findest es ok, dass er seine Probleme mit Suchtmitteln bekämpft?” “Ja, finde ich. Macht ihn menschlich und dein Übergewicht deutet auf eine ganz andere Sucht hin!” So kann man das Gespräch sicher beenden, auch in 20 Jahren. Keine charmante Art, ich weiß. Aber eine sachliche Diskussion, sieht Leute mit strikten Ansichten gegenüber Suchtmitteln klar im Vorteil. Die um sich greifenden Rauchverbote sind die Vorboten eines Trends geführt von Leuten, die wissenschaftlich unterstützt, genau wissen was gesund ist und was nicht.

Rauchen ist ungesund. Was es unterscheidet von Alkohol? Es schädigt auch noch Mitmenschen. Ok, also wegen mir ein absolutes Rauchverbot in geschlossenen Räumen. Ok, wegen mir auch in temporären Festzelten.

Aber Alkohol ist aus dieser Warte auch ein Teufelszeug: Macht manche aggro, viele für die Krankenkasse sehr teuer und manche können damit gar nicht umgehen und werden dann für die Gesellschaft richtig teuer! Der britische Premier fordert einen Mindestpreis für Alkohol, eine moderate Forderung. Noch konnten die Lobbyisten die Forderungen der Gut-Menschen auf “Nicht unter 18″ und Alkoholverkaufsverbote nach 22h (Baden-Württemberg) reduzieren aber dass Bier und Wein lange noch als Kulturgut einen Sonderstatus haben, wäre keine gute Wette. Noch so ein Feld: Glückspiel. Lassen wir das. Vielleicht leben wir alle irgendwann ohne Suchtmittel aber mit Fahrradhelm länger. Aber wahrscheinlich nicht besser. Leider kann ich es argumentativ nicht untermauern.

Und teurer wird es sowieso schon: Da in Russland die Wälder brennen, darf dort kein Weizen mehr exportiert werden. Das wirkt sich auf andere Getreidearten, wie Gerste, aus, die für’s Brauen wichtig sind und schon gehen die Brauereiaktien in den Keller und die Bierpreise mittelfristig nach oben. Ein Vorteil hat es: So wird der regionale Anbau wieder interessanter. Auch in Berlin ist regionales Bier im kommen. Manche Brauerei braut in ihren Kesseln einfach Limonade, ja auch das geht, ist erfolgreich, braucht keine Gerste und keinen Alkohol und ist somit gesund.

Bis 1850 war das Bierbrauen in Bayern in der Sommerzeit ja ohnehin verboten. Also hätte ein Alkoholverbot ja ohnehin historische Wurzeln! Der Grund war zwar die mangelnde Kühlung aber wenn man da jetzt die Stromverschwendung in diesen Klimazeiten ins Feld führt, ist das ja mindestens genauso schlimm!

Aufpassen müssen die Vertreter einer restriktiven Suchtpolitik dennoch: Studien zeigen, dass der moralische Zeigefinger eher noch den Konsum fördert!

Also genießt die Zeit in der Euch eine App noch 2000 Biersorten beschreibt und trinkt nicht zu viel aber dafür mit Überzeugung ;)

Nikolas

Gesund ist Definitionssache…Mann sein nicht.

Kaum ist die WM rum und der alte Chef wohl schon gut eingespannt in der neuen Firma hat das unmittelbar Auswirkungen auf die Gastronomie: Die Busen-Bier-Kette “Hooters” hat in Deutschland Insolvenz anmelden müssen! Ein Stammkunde weniger und schon geht’s abwärts. Naja, vielleicht liegt es doch nicht an Wieland weil nur die Lokale in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin betroffen sind aber dennoch eine überraschende Nachricht.

Die Bayern haben andere Probleme:

Durch den Volksentscheid gilt dort ja bekanntlich das strengste Antirauchergesetz in Deutschland und das hat auch Auswirkungen auf die Wiesn: Das Rauchverbot wird schon dieses Jahr vollstreckt. Wer sich nicht dran hält, wird erstmal verwarnt dann gibt’s kein Bier mehr und wer’s dann immer noch nicht lassen kann, fliegt bei manchen Wirten aus dem Zelt. Ob die Wirte wissen wie stark sie damit der Gesundheit ihrer Gäste schaden? Wohl kaum.

Zwar sollte man die Dosis von einem kleinen Bier (Frau) bzw. einem halben Liter (Mann) am Tag nicht überschreiten aber es enthält wichtige B-Vitamine, Kalzium für den Knochenaufbau und der Alkohol scheint nicht so schnell ins Blut zu gehen wie bei Wein oder Schnaps. Auch die gerne verwendete Bezeichnung “Bierbauch” stimmt nicht so ganz. Normale Biere haben nicht mehr Kalorien wie beliebte Säfte und italienische Forscher haben rausgefunden, dass Bier die Leistungsfähigkeit von Sportlern steigert. Ob die gerne Warsteiner trinken ist nicht bekannt aber trotzdem verblüfft die Brauerei mit der Bitte, die leere Kisten zeitnah wieder zurückzugeben weil die Brauerei langsam keine Flaschen mehr hat!

Trotz allen positiven Begeiterscheinungen geht die Neuvorstellung eines “Anti-Aging-Bieres” wohl etwas weit…Bier trinken um jung auszusehen da könnte man auch schnell alt aussehen…

Wer immer noch sagt “Mir doch egal”, kriegt noch ein Klassiker zum Klugscheissen: Warum ist der Bierschaum weiss? Tja, wer jetzt atemlos vor dem Rechner sitzt, klickt hier. Na langsam genug gelesen, Du willst jetzt lieber Musikhören? Auch da noch einen kleinen Tipp: Becks haut 146 Millionen Musik-Downloads beim Kauf diverser Sorten gratis raus!

So und weil ihr bei uns König seid noch was zum Schmunzeln für alle die lieber Schauen als zu Hören & Lesen:

Machts gut,

Nikolas

Too light – too heavy?

Das ist die Frage, nicht nur vor dem zweiten WM-Halbfinale heute abend.

Die internationalen Pressestimmen finden Lob für die deutsche Elf jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

Während die einen die vielen Fussballer mit Migrationshintergrund für den deutschen Erfolg verantwortlich sehen, werfen die anderen die neue Jugendlichkeit in die Waagschale die in Kombination mit den alten deutschen Tugenden wie “Muskeln, Druck und Tempo” („Sydney Morning Herald“,Australien) bisher so erfolgreich ist. Die englische “Sun” vergleichbar mit der deutschen “Bild”, bringt den deutschen Spielmacher Özil gleich in Verbindung mit den englischen Clubs Manchester United und Chelsea und rät Rooney sich mal Klose genauer anzuschauen, den der trifft ja wenigstens! In Spanien selbst wird der fussballerische Erfolg gerne genutzt um von den gesellschaftlichen Problemen abzulenken. Umso höher ist der Optimismus weil auch die Mannschaft als überlegen gegenüber der Deutschen gesehen wird. Angst macht lediglich die deutsche Kraft und der Pragmatismus. Alle fragen sich ob die deutsche Mannschaft trotz schönem Offensivfussball nicht doch zu leicht ist gegen die technisch und systemisch überlegenen Spanier.

Am besten wäre doch für alle ein Spiel auf Augenhöhe, just right, wie die Amerikaner sagen würden.

Wie im Fussball, so beim Bier und im wahren Leben! Just right…wenn ihr etwas Nachhilfe braucht was zu wenig und was zu viel ist, schaut Euch doch mal diese Bud Light Spots an:

Nach Ende des Videos bietet Euch die youtube-Gallerie noch weitere Highlights der “Too light – too heavy”-Serie von Bud Light! Mal schauen wer heute abend auf dem Platz sagen wird: Just right!

Nur zwei kleine Bier…

…das ist doch nichts!

Zwei Bier am Wochenende? Da muss ich eher überlegen wann ich das letzte Mal weniger getrunken habe! Zur WM unter der Woche im Freundeskreis, kommen schnell noch zwei weitere pro Spiel dazu – Vollkommen normal!

Ist es vielleicht auch aber genauso haarscharf an der Grenze zum Alkoholproblem, dass jeder siebte Deutsche hat. Um offiziell als “Alki” zu gelten, muss man “nur” zwei kleine Bier an fünf oder mehr Tagen in der Woche trinken. Klingt viel? Ja und Nein. Zur WM kein Problem. Ich bilde mir auch noch ein, dass ich Bier zum Fussball trinke und nicht Fussball schaue während des Biertrinkens…aber ins Bewusstsein rufen kann nicht schaden.

Scheinbar gilt in Südafrika die gleiche Definition. Denn dort wurde im WM-Spielort Rustenburg ein Dieb von einem Schnellgericht zu zwei Jahren Haft verurteilt: Wegen einer Decke, einem Regelbuch und drei Bieren.

In Brandenburg wird sogar offiziell in der Schule getrunken! Trinkexperimente sollen da dem exzessiven Trinken vorbeugen. Andere Bundesländer sehen die Aufklärungskamapagne skeptisch.  Wer Recht hat, ist schwer zu sagen, hängt wohl von den bestehenden Trinkgewohnheiten der Schüler ab oder was meint ihr?

Wenn die Wiesn in Hamburg wäre…

…hätte das sicherlich eine Konsequenz:
Die Leute würden wohl mehr Bier in Bus und Bahn trinken und weniger in den Zelten. Das hätte zwei Gründe: Zum einen ist das Trinken während der Beförderung duch die Hamburger Verkehrsbetriebe weiterhin erlaubt, zum anderen haben die Festwirte auch im Jubiläumsjahr der Wiesn keine Hemmungen die Preise weiter zu erhöhen.
Im teuersten Zelt (Fischer-Vroni) wird die Maß Augustiner 8,90€ kosten! Wer mit anderem Bier leben kann, findet hier ein Überblick wo es Alternativen gibt.

Wir sparen uns den Vergleich mit den guten alten Zeiten aber weisen an dieser Stelle gerne auf einen Biergarten in München hin, der mit besserem Beispiel voran geht: Die SZ hat am Westende des Flaucherstegs einen Biergarten entdeckt, der die Halbe für 2,50€ anbietet!

Wem das immer noch zu teuer ist und auf die gepflegte Bierkultur verzichten kann, dem will der Penny Markt bald eine neue Heimat sein. Die Supermarktkette baut sein Dosensortiment aus – zu Lasten der Mehrweg-Pfandflaschen. Dieser ökologische Irrweg ist zwar ökonomisch sinnvoll aber nach langem Überlegen fällt mir sonst nur noch ein Argument dafür ein:
Wenn die Käufer auch noch zu faul wären diese Dosen zurückzubringen, könnten indirekt die Hackfleisch und Ketchup-Hersteller profitieren…aber seht selbst:

Wer nicht wusste ob er lachen oder weinen soll und schon einen Abgesang auf die bayrische Bierkultur im Speziellen und deutsche Hochkultur im Allgemeinen anstimmen will, soll sich doch noch von der verständigenden Wirkung von Bier in Flaschen und Gläsern inspirieren lassen:

Trinken bis der Sommer kommt!

So könnte langsam das Motto hier im Stuttgarter Großraum lauten, dass um sich greift!
Das Wetter zeigt sich immer noch landwirtschaftsfreundlich – positiv ausgedrückt.
Darum freuen wir uns auf die Zukunft: Gemütlich im Campingstuhl sitzen, Haushaltsgegenstände als Bierhalter entdecken und darüber sinnieren wie gesund Bier doch eigentlich ist.

Sollte die Sonne das Herz Europas wieder entdecken, könnte man auch Zürich wieder mal einen Besuch abstatten…bisher kenne ich nur das <Kaufleuten>. Vor vier Jahren relativ elitär, hat dieser Club mein schweizerisches Partybild geprägt nun schreibt die Süddeutsche, dass es auch entspannter geht: Erst eine ordentliche Portion Fleisch im <Eisenhof>, Comedy im <Mascotte> danach zum Tanzen ins <Blamblamblam> abgerundet vom <Häppi Eck>…will da ein Züricher widersprechen?

Weitere Tipps wie das <Spheres> zum Kaffee-Chillen, will ich noch gar nicht in die Tagesplanung einbeziehen, der Blick aus dem Fenster macht noch keine Hoffnung. Aber manchmal hilft ein Blick aus dem kleinen Europa in die weite Welt um auch bei so einem Wetter wieder glücklich zu sein:

In Afghanistan ist jetzt auch der Alkoholkonsum verboten und in den USA gibt es Väter die ihr Baby gerne gegen zwei Bier getauscht hätten. Da doch lieber im kalten, regnerischen Europa im Inneren ein Bier trinken und sich freuen, dass das stärkste Bier der Welt wieder aus Kontinentaleuropa kommt!

Die größte Bier-Single-Aktion der Welt!

Du bist Single oder hast eine/n Freund/in, der/die nicht mehr alleine sein will?

BeerStickr hilft: Kommentiere unseren letzten Facebook-Post mit dem vollständigen Namen des Singles und lade deine bzw. ihre/seine Freunde ein auch den Single-Namen zu posten!

Kommentare bis Sonntag, den 25. April 2010 um 24h werden gewertet.

Wichtig: Der Single sollte einverstanden sein, denn:

Die beiden Singles mit den meisten Nennungen werden von uns anschließend im Kurzportrait vorgestellt. Auf Facebook könnt ihr dann für euren Lieblings-Single voten.

Damit dieser die Liebe seines Lebens findet, helfen wir

ihm/ihr/dir dabei:

  1. Bierdeckel: Wir fertigen vom Bier-Single dann einen individuellen Bierdeckel mit Kurzportrait an. Diesen legen wir dann für eine gewisse Zeit jeder Shop-Bestellung bei.
  2. Beiträge im Blog, auf Facebook, im Newsletter & Twitter…

Unter allen Unterstützern des Gewinners die auf Facebook für ihn kommentiert haben verlosen wir zudem ein Sixpack Bier mit eigenem Etikett.

Jetzt mitmachen und Single auf Facebook vorschlagen!

Schläge für Bier oder Bier für Schläger?

Was für ein Aufsehen hatte es gegeben als Ende letzten Jahres in Malaysia das Model Kartika Sari Dewi Shukarno zu 6 Stockschlägen wegen Trinken eines Bieres verurteilt wurde (wir berichteten). Die internationale Empörung zeigte nun offenbar Wirkung, sodass der zuständige Sultan die Strafe in drei Wochen gemeinnützige Arbeit umwandelte. Die 33-Jährige hat das Urteil bereits akzeptiert. In Malaysia ist es der muslimischen Mehrheit verboten Alkohol zu trinken, da dort die Scharia angewendet wird.

Im liberalen Westen haben wir hingegen ganz andere Probleme: Rechtlich vollkommen zulässig, sind nun auch die Hells Angels ins Biergeschäft eingestiegen. Unter dem Label “Original 81” vertreibt die Rocker-Organisation, neben diversen Spiritousen und diversen Werbeartikeln, ihr eigenes Bier. Die Polizei zeigt sich entsetzt aber rechtlich ist dagegen nichts einzuwenden. Man kann davon ausgehen, dass kein Teil des Erlöses an die Hinterbliebenen des SEK-Beamten geht, der Mitte März von einem Hells-Angels-Mitglied erschossen wurde

Man kann nur hoffen, dass bei den vielen Bezugsquellen in ganz Deutschland ein Umdenken einsetzt und die Moral über den möglichen Profit siegt. Brüssel hat ja beispielsweise als Alternative das “Fucking Hell” genehmigt! Die Menschen aus dem beschaulichen österreichischen Örtchen Fucking sind darüber zwar nicht sehr erfreut aber zumindest unterstützt man damit keine Organisation deren Mitglieder gerne nach eigenen Gesetzten leben…

Oder wenn Euch die Fuckinger genauso Leid tun wie der Süddeutschen, macht doch euer eigenes Bier oder trinkt einfach eine höllisch scharfe Cola! Prost!

Bier und Web 2.0

Wenn es noch eines Beweises bedurfte um zu zeigen, dass Bier eine herausragende Stellung für viele Menschen hat, reicht ein Blick in die unendlichen Entwicklerweiten des mobilen Internets:

Damit keiner auf das flüssige Gold verzichten muss gibt es neben nützlichen bis spaßigen Apps für das iPhone auch schon erste Blicke in die zukünftige Suche nach Gerstensaft. Der nächste Trend wird einem durch den Kamerablick seines Smartphones zeigen wie man am schnellsten zur nächsten Ausschankstelle kommt. Ihr könnt Euch das nicht vorstellen? Na dann schaut mal, wie eine Applikation von Tiger Beer einen erkennen lässt, wo man in Londons China Town das besagte Bier kriegt:

Zugegeben, noch etwas hektisch aber für den Anfang schon mal beeindruckend. Realität virtuell anzureichern nennt man ‘augmented reality‘ und auf diesem Feld wird gewaltig geforscht zur Zeit.

Bei diesem Einblick in moderne Zeiten sollte man eins nicht vergessen: Den Geschmack von kühlem Bier wird eine Applikation nie ersetzen können…

Funktioniert Karneval auch ohne Gläser?

Die Tage werden länger und viele warten schon auf die fünfte Jahreszeit, den Karneval.

Bild von Zeitfixierer found at flickr.comBei uns in der Stuttgarter Region ist der Fasching zwar keine Ausnahmezeit wie in Köln, Mainz, Luzern oder Wasungen aber zu beobachten scheint der Trend zu erhöhtem Aggressionspotenzial wegen übermäßigem Alkoholkonsum!

Ein alter Hut, ja ihr habt Recht ;) Aber dass deshalb das Glas verboten wird, scheint wenig Aufruhr zu erregen.

Wir finden, dass Bier einfach ins Glas gehört und würden gerne wissen was ihr meint. Ist das bei großen Festen mittlerweile einfach zu gefährlich geworden?

Beim Oktoberfest oder Volksfest wäre ein Verzicht auf die berühmte Glasmaß noch nicht denkbar aber die Entwicklungen der Faschingsstädte Aachen, Moers und nun auch Köln könnte Vorläufer einer generellen Entwicklung sein.

Bier aus PET ist zwar harmlos(er) aber schmeckt nicht, finden wir aber wenn’s anders nicht mehr geht muss man wohl in den sauren Apfel beissen. Aber geht es nicht mehr anders oder ist es einfach die bequemste Lösung für die steigende Aggressivität unter zu hohem Alkoholeinfluss?

Das Zapfen von Bier “kommt Stier”!

Nicht jeder Versuch klappt. So ist’s auch mit manchem Reim ;-)

Aber wer lacht nicht gerne über die Pannen der Anderen…

Link: Bierzapfen

Ganz ohne Schadenfreude kommt der geglückte Spot von der amerikanischen Brauerei Miller aus:

Step out of the line by drinking the right beer ;-)

Alkohol ist schlecht…stimmte früher!

Es gibt mittlerweile nur noch wenige Artikel, die Studien zitieren ohne den Eindruck zu vermitteln, gefährliches Halbwissen zu verbreiten. Meistens fallen einem auf Anhieb Kritikpunkte in der Methodik der Studie auf (geringe Fallzahl, angenommene Korrelation zwischen teils unabhängigen Variablen, etc.) oder sie gehen nicht mal auf die Studiencharakteristik ein, nach dem Motto ” Eine Studie in England hat gezeigt, dass…”

Ja, auch wir bedienen uns manchmal solcher Studien und Kurzzusammenfassungen. Wir wollen ja schließlich unterhalten oder Denkanstösse geben und nicht in der ‘scientific community’ als begnadtete Rezensenten auffallen.

Dennoch will ich nicht nur Journalismus-Bashing betreiben sondern weise gerne auf guten Journalismus hin: Wir denken ja positiv und sind uns sicher, dass sich viele Journalisten ein Beispiel an Herr Dr. Hartmut Wewetzer vom tagesspiegel nehmen:

Ich bin gerade auf seinen Artikel gestossen, der Spaß macht zu lesen und vor allem nicht nur eine Studie zitiert sondern einen schönen Überblick liefert über aktuelle Studien zum Thema Gesundheit und Alkohol – und zumindest hinlänglich die Untersuchungsbedingungen erläutert.

Natürlich ist mir bewusst, dass unzählige Studien die negativen Auswirkungen von Alkohol auf die Gesundheit betonen, dennoch bieten die dort zitierten Studien eine Argumentationsgrundlage für einen mäßigen Konsum.

drinkin_man

Dass Abstinenzler in den Studien bei Herzkranzerkrankungen schlechter abschneiden als regel(ge)mäßig(t)e Alkoholtrinker und auch ein höheres Risiko einer Fettleber haben, mag ich gerne glauben. Dass regelmäßig zuviel Alkohol mehr negative als positive Auswirkungen hat, sagt mir mein gesunder Menschenverstand – auch ohne Studien.

Ob in Maßen gesund oder nicht, einig ist sich die Mehrheit, dass Glas die besten Verpackung für den Gerstensaft ist. Schade nur, dass die Hersteller dem Wunsch nicht immer nachkommen.

Oder will hier jemand die Lanze für Dosenbier oder PET-Flaschen-Bier brechen?

Welches Bier aus welchem Glas…

…getrunken gehört, wird in diesem interessanten Bericht unserer Kollegen von bier.de erklärt.

Nun weiss man ja endlich wie man ein Bier zu trinken hat, dass 785€ kostet! Und das Glas zur wohl teuersten Bier der Welt gibt’s in London wohl gratis dazu.

Chemnitz mit einem Bier entdecken!

Innenstadt_Neumarkt

Chemnitz ist nicht unbedingt als Touristenhochburg verschrien, zumindest in unserer süddeutschen Wahrnehmung.

Umso mehr scheint sich die Erzgebirge-Metropole, neuen Ideen zu öffnen und überrascht mit einer, wie wir finden, guten Idee:

Wer die 240 000-Einwohner-Stadt kennenlernen möchte, kann dies nun auch im Rahmen einer “ProBier-Tour” tun.

Dabei wird einem mit Hilfe eines Kabarettisten die Stadt und ihre über 700-jährige Brautradition näher gebracht und das stilecht in einer Pferdekutsche! Damit man während den zwei Stunden keine trockene Kehle bekommt, wird regelmäßig an sehenswerten Schankstätten Halt gemacht und man hat die Möglichkeit bis zu sieben regionale Biere zu kosten.

Den Abschluss bildet eine Führung durch eine Brauerei, die man gestärkt durch eine Biersuppe verlässt. Kostenpunkt: 349€ für bis zu 16 Personen.

IMG_4480