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Wenn die Wiesn in Hamburg wäre…

…hätte das sicherlich eine Konsequenz:
Die Leute würden wohl mehr Bier in Bus und Bahn trinken und weniger in den Zelten. Das hätte zwei Gründe: Zum einen ist das Trinken während der Beförderung duch die Hamburger Verkehrsbetriebe weiterhin erlaubt, zum anderen haben die Festwirte auch im Jubiläumsjahr der Wiesn keine Hemmungen die Preise weiter zu erhöhen.
Im teuersten Zelt (Fischer-Vroni) wird die Maß Augustiner 8,90€ kosten! Wer mit anderem Bier leben kann, findet hier ein Überblick wo es Alternativen gibt.

Wir sparen uns den Vergleich mit den guten alten Zeiten aber weisen an dieser Stelle gerne auf einen Biergarten in München hin, der mit besserem Beispiel voran geht: Die SZ hat am Westende des Flaucherstegs einen Biergarten entdeckt, der die Halbe für 2,50€ anbietet!

Wem das immer noch zu teuer ist und auf die gepflegte Bierkultur verzichten kann, dem will der Penny Markt bald eine neue Heimat sein. Die Supermarktkette baut sein Dosensortiment aus – zu Lasten der Mehrweg-Pfandflaschen. Dieser ökologische Irrweg ist zwar ökonomisch sinnvoll aber nach langem Überlegen fällt mir sonst nur noch ein Argument dafür ein:
Wenn die Käufer auch noch zu faul wären diese Dosen zurückzubringen, könnten indirekt die Hackfleisch und Ketchup-Hersteller profitieren…aber seht selbst:

Wer nicht wusste ob er lachen oder weinen soll und schon einen Abgesang auf die bayrische Bierkultur im Speziellen und deutsche Hochkultur im Allgemeinen anstimmen will, soll sich doch noch von der verständigenden Wirkung von Bier in Flaschen und Gläsern inspirieren lassen:

Sun is shining! Hier am schönsten!

Der Sommer kommt! Nicht viel reden, die Anlage aufdrehen, die Augen schließen und mit einem Remix des Bob Marley Klassikers Sun is Shining in den Sommer eintauchen…
Die Musik passt also schon mal aber wo wart ihr in Gedanken? Ok, Südseeinsel, Ibiza, Mallorca oder sonstige Touristen-Klassiker sind schön aber zu weit weg.

Wir wollen wissen, wo ihr am liebsten in eurer Heimat ein Bier im Freien trinken geht!  In Stuttgart liegt der Klassiker direkt am Hauptbahnhof, wer’s etwas ruhiger mag ist im Teehaus richtig. Dort erwartet einen nicht nur ein wunderschöner Blick über die Stadt sondern auch gutes regionales Bier! Ihr seht schon, Lage und Bier machen den Biergarten hier!

Da ihr als Bierfans das bestimmt ähnlich seht, wollen wir wissen wo eure Lieblings-Draussen-Location ist und warum! Unter allen Tipps für den perfekten Ort wählen wir zehn Gewinner! Diese gewinnen den DLG Bierguide 2010, der alle Infos zum Thema Bier bietet, von der  Erklärung unterschiedlicher Herstellungsarten über die Vorstellung prämierter deutscher Spitzenbrauereien bis hin zu Veranstaltungstipps – alles kompakt auf 209 Seiten!

Und damit ihr Euch richtig Mühe gebt, setzen wir noch eins drauf:

Die besten drei ‘Reise’tipps gewinnen zudem ein richtiges Highlight: Die erste Bierkarte Deutschlands von kalimedia! Alle Bierlokalitäten auf einen Blick!

Also bevor ich euer Wochenende richtig geniesst, postet bei Facebook oder hier im Blog bis Sonntag 30.Mai 2010 14h ein Kommentar mit eurem Geheimtipp zum Draußen-Bier-genießen!

P.S: Wer trotz Sonnenschein auch manchmal an dunkle Wolken denkt, kann sich hier Live-Bilder vom bp-Ölleck anschauen…hoffentlich nicht mehr lange!

Bier als oder gegen Religion?

BierBerliner Grundschüler machen im Alter der Erstkommunion erste Erfahrungen mit Alkohol und die Hälfte trinkt wohl mehrmals im Monat - nicht gerade die Art von Religion und Beschäftigung mit geistiger Spiritualität, die Anlaß zur Freude gibt.

Ebenso wenig zu lachen wird ein 32-jähriges Model aus Malaysia nach Ende des Ramdans haben, der vergangenen Samstag begonnen hat. Sie wurde in ihrer Heimat zu Schlägen mit einem Rohrstock verurteilt weil sie beim Trinken von Bier erwischt wurde.

Spontan könnte man jetzt denken, einfach mal die Hälfte der Berliner Kids nach Malaysia zu schicken und schauen was passiert und gleichzeitig die Dame nach Berlin auf ein Berliner Kindl einladen!

Oder gleich nach Bayern wo ein Pfarrer für ein kleines Bierstüberl in seiner Kirche kämpft. Die Diözese ist von einem Bierstüberl und angrenzendem Biergarten nicht begeistert, was der Pfarrer der St. Maximilians-Kirche in München noch nicht aufgeben hat lassen.

Man möge daran erinnern, dass schon die Mönche gute Braumeister waren also eine Verbindung zwischen Religion und Alkohol schon immer bestand. Wohlbemerkt eine Verbindung nicht ein Ersatz, liebe Berliner Schüler! Ein kleiner Blick des Islam hinüber zum christlichen Umgang mit dem Gerstensaft würde nicht nur dem realen Konsum Rechnung tragen sondern auch zur Verständigung der Kulturen beitragen – ohne Alibi für die Schüler!