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Trinken bis der Sommer kommt!

So könnte langsam das Motto hier im Stuttgarter Großraum lauten, dass um sich greift!
Das Wetter zeigt sich immer noch landwirtschaftsfreundlich – positiv ausgedrĂĽckt.
Darum freuen wir uns auf die Zukunft: Gemütlich im Campingstuhl sitzen, Haushaltsgegenstände als Bierhalter entdecken und darüber sinnieren wie gesund Bier doch eigentlich ist.

Sollte die Sonne das Herz Europas wieder entdecken, könnte man auch ZĂĽrich wieder mal einen Besuch abstatten…bisher kenne ich nur das <Kaufleuten>. Vor vier Jahren relativ elitär, hat dieser Club mein schweizerisches Partybild geprägt nun schreibt die SĂĽddeutsche, dass es auch entspannter geht: Erst eine ordentliche Portion Fleisch im <Eisenhof>, Comedy im <Mascotte> danach zum Tanzen ins <Blamblamblam> abgerundet vom <Häppi Eck>…will da ein ZĂĽricher widersprechen?

Weitere Tipps wie das <Spheres> zum Kaffee-Chillen, will ich noch gar nicht in die Tagesplanung einbeziehen, der Blick aus dem Fenster macht noch keine Hoffnung. Aber manchmal hilft ein Blick aus dem kleinen Europa in die weite Welt um auch bei so einem Wetter wieder glĂĽcklich zu sein:

In Afghanistan ist jetzt auch der Alkoholkonsum verboten und in den USA gibt es Väter die ihr Baby gerne gegen zwei Bier getauscht hätten. Da doch lieber im kalten, regnerischen Europa im Inneren ein Bier trinken und sich freuen, dass das stärkste Bier der Welt wieder aus Kontinentaleuropa kommt!

Schläge für Bier oder Bier für Schläger?

Was für ein Aufsehen hatte es gegeben als Ende letzten Jahres in Malaysia das Model Kartika Sari Dewi Shukarno zu 6 Stockschlägen wegen Trinken eines Bieres verurteilt wurde (wir berichteten). Die internationale Empörung zeigte nun offenbar Wirkung, sodass der zuständige Sultan die Strafe in drei Wochen gemeinnützige Arbeit umwandelte. Die 33-Jährige hat das Urteil bereits akzeptiert. In Malaysia ist es der muslimischen Mehrheit verboten Alkohol zu trinken, da dort die Scharia angewendet wird.

Im liberalen Westen haben wir hingegen ganz andere Probleme: Rechtlich vollkommen zulässig, sind nun auch die Hells Angels ins Biergeschäft eingestiegen. Unter dem Label “Original 81” vertreibt die Rocker-Organisation, neben diversen Spiritousen und diversen Werbeartikeln, ihr eigenes Bier. Die Polizei zeigt sich entsetzt aber rechtlich ist dagegen nichts einzuwenden. Man kann davon ausgehen, dass kein Teil des Erlöses an die Hinterbliebenen des SEK-Beamten geht, der Mitte März von einem Hells-Angels-Mitglied erschossen wurde

Man kann nur hoffen, dass bei den vielen Bezugsquellen in ganz Deutschland ein Umdenken einsetzt und die Moral ĂĽber den möglichen Profit siegt. BrĂĽssel hat ja beispielsweise als Alternative das “Fucking Hell” genehmigt! Die Menschen aus dem beschaulichen österreichischen Ă–rtchen Fucking sind darĂĽber zwar nicht sehr erfreut aber zumindest unterstĂĽtzt man damit keine Organisation deren Mitglieder gerne nach eigenen Gesetzten leben…

Oder wenn Euch die Fuckinger genauso Leid tun wie der Süddeutschen, macht doch euer eigenes Bier oder trinkt einfach eine höllisch scharfe Cola! Prost!