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Funktioniert Karneval auch ohne Gläser?

Die Tage werden länger und viele warten schon auf die fünfte Jahreszeit, den Karneval.

Bild von Zeitfixierer found at flickr.comBei uns in der Stuttgarter Region ist der Fasching zwar keine Ausnahmezeit wie in Köln, Mainz, Luzern oder Wasungen aber zu beobachten scheint der Trend zu erhöhtem Aggressionspotenzial wegen übermäßigem Alkoholkonsum!

Ein alter Hut, ja ihr habt Recht ;) Aber dass deshalb das Glas verboten wird, scheint wenig Aufruhr zu erregen.

Wir finden, dass Bier einfach ins Glas gehört und würden gerne wissen was ihr meint. Ist das bei großen Festen mittlerweile einfach zu gefährlich geworden?

Beim Oktoberfest oder Volksfest wäre ein Verzicht auf die berühmte Glasmaß noch nicht denkbar aber die Entwicklungen der Faschingsstädte Aachen, Moers und nun auch Köln könnte Vorläufer einer generellen Entwicklung sein.

Bier aus PET ist zwar harmlos(er) aber schmeckt nicht, finden wir aber wenn’s anders nicht mehr geht muss man wohl in den sauren Apfel beissen. Aber geht es nicht mehr anders oder ist es einfach die bequemste Lösung für die steigende Aggressivität unter zu hohem Alkoholeinfluss?

Alkohol ist schlecht…stimmte früher!

Es gibt mittlerweile nur noch wenige Artikel, die Studien zitieren ohne den Eindruck zu vermitteln, gefährliches Halbwissen zu verbreiten. Meistens fallen einem auf Anhieb Kritikpunkte in der Methodik der Studie auf (geringe Fallzahl, angenommene Korrelation zwischen teils unabhängigen Variablen, etc.) oder sie gehen nicht mal auf die Studiencharakteristik ein, nach dem Motto ” Eine Studie in England hat gezeigt, dass…”

Ja, auch wir bedienen uns manchmal solcher Studien und Kurzzusammenfassungen. Wir wollen ja schließlich unterhalten oder Denkanstösse geben und nicht in der ’scientific community’ als begnadtete Rezensenten auffallen.

Dennoch will ich nicht nur Journalismus-Bashing betreiben sondern weise gerne auf guten Journalismus hin: Wir denken ja positiv und sind uns sicher, dass sich viele Journalisten ein Beispiel an Herr Dr. Hartmut Wewetzer vom tagesspiegel nehmen:

Ich bin gerade auf seinen Artikel gestossen, der Spaß macht zu lesen und vor allem nicht nur eine Studie zitiert sondern einen schönen Überblick liefert über aktuelle Studien zum Thema Gesundheit und Alkohol – und zumindest hinlänglich die Untersuchungsbedingungen erläutert.

Natürlich ist mir bewusst, dass unzählige Studien die negativen Auswirkungen von Alkohol auf die Gesundheit betonen, dennoch bieten die dort zitierten Studien eine Argumentationsgrundlage für einen mäßigen Konsum.

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Dass Abstinenzler in den Studien bei Herzkranzerkrankungen schlechter abschneiden als regel(ge)mäßig(t)e Alkoholtrinker und auch ein höheres Risiko einer Fettleber haben, mag ich gerne glauben. Dass regelmäßig zuviel Alkohol mehr negative als positive Auswirkungen hat, sagt mir mein gesunder Menschenverstand – auch ohne Studien.

Ob in Maßen gesund oder nicht, einig ist sich die Mehrheit, dass Glas die besten Verpackung für den Gerstensaft ist. Schade nur, dass die Hersteller dem Wunsch nicht immer nachkommen.

Oder will hier jemand die Lanze für Dosenbier oder PET-Flaschen-Bier brechen?

Welches Bier aus welchem Glas…

…getrunken gehört, wird in diesem interessanten Bericht unserer Kollegen von bier.de erklärt.

Nun weiss man ja endlich wie man ein Bier zu trinken hat, dass 785€ kostet! Und das Glas zur wohl teuersten Bier der Welt gibt’s in London wohl gratis dazu.

Geschenkideen rund ums Bier!

Sind sind weiblich. Sie würden auch behaupten Sie sind kreativ. Ihr Freund sieht das seit dem letzten Geburtstag anders. Er zieht die geschenkte Krawatte zwar an und trägt das Parfüm auf aber innerlich fühlt er sich deshalb wie ein Pantoffelheld.

Sie können nichts dafür. Er hat ja schon alles! Bevor Sie den Frauenversteher dieser Zeilen kennenlernen möchten,

lesen Sie weiter:

Brauseminar_JochenschweizerWenn ihr Mann gerne Bier trinkt, gibt’s hier eine Geschenkidee mit der Sie  ihrem Partner garantiert einen Gefallen tun:

Jochen Schweizer hat ein Bierbraukurs ins Programm mitaufgenommen. Bierverkostung und Nahrungsgrundlage inklusive. Na, jetzt ist Weihnachten gerettet!

Für die Vorweihnachtszeit gibt’s bei uns den männlichen Adventskalender ;-)

adventskalenderWer’s sinnloser mag, für den hat winestein ein bieriges Weinglas erfunden. Oder ist es ein weiniges Bierglas?

Die Frage stellt sich bei einem Buch über Bier nicht. Nur ist das interessant. Zumindest klingt es nicht schlecht: 156 Künstler machten sich Gedanken über Bier und heraus kam ein Buch mit dem Titel: Bier

Wer es richtig originell haben will, fliegt nach Japan und nimmt sich von dort ein Chocolate Beer mit…thanks @aygul

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Weisst Du was Du willst?

Diese Frage muss man sich immer häufiger stellen.
Was früher nur mit viel Geld erkauft werden konnte hat den Massenmarkt schon lange erreicht: Individualisierung.
Der Trend ist nicht neu und logische Folge einer sich immer stärker ausdifferenzierenden Gesellschaft.
Was bei Kugelschreibern angefangen hat, wird jetzt schon bei Bankkarten, im Kleinwagensegment oder mit unseren Bieretiketten weitergeführt. Doch wie geht es weiter?

Erste Entwicklungen zeigen schonmal die Richtung: Rentenversicherer nutzen die verkürzte Lebenserwartung mancher Versicherten durch individuelles Verhalten wie Rauchen, Trinken oder zuwenig Bewegung in Kombination mit einseitiger Ernährung welche Fettleibigkeit verursacht. Auch für den Konsumenten ergeben sich daraus Chancen da er durch gewisse Risiko-Verhaltensweisen seine Beitragszahlungen reduzieren kann.

Dennoch ist diese Art der Versicherung ein Nischenmarkt und wird es laut Aussage eines Allianz-Sprechers wohl auch bleiben: Denn zum Einen wird viele Versicherungsnehmer abschrecken, dass die Versicherung auf eine eigene Erkrankung spekuliert. Zum Anderen wird so auch die Frage nach der Solidarität in einer Gesellschaft neu gestellt. Denn was passiert wenn bei dem vorangehenden Gesundheitscheck eine schwere chronische Krankheit festgestellt wird? Welche Versicherung wird einen Patienten aufnehmen der aller Voraussicht nach sehr teuer wird?

Noch ist das ein Horroszenario und alle Beteiligten beteuern dass es so weit nicht kommen wird dennoch ist auch in der Verischerungsbranche der Trend zu individuellen Lösungen ungebrochen. Durch die vielen Individualisierungmöglichkeiten entstehen auch Arbeitsplätze denn durch die steigende Komplexität entsteht Beratungsbedarf – eine Dienstleistung mit ebenfalls steigenden Umsätzen.

Eine positive Begleiterscheinung dieser Entwicklung für unsere Branche: Einige Unternehmen füllen ihr Bier wieder individuell gestalteten Glasflaschen ab um sich so von den anderen abzuheben. Eine Vielfalt, die jedem gefallen sollte, der Bier aus Einheits-PET-Flaschen ebenfalls ablehnt.

Emile Durkheim sah schon 1893 als Folge einer sich immer stärker ausdifferenziereden Gesellschaft eine neue organische Solidarität zwischen den Individuen entstehen, da ja jeder immer mehr merken müsse wie abhängig er von anderen ist und sie somit respektiert.

Wenn die Modernisierung jedoch zu schnell verläuft kann die gesellschaftliche Integration nicht mehr schritthalten und es entsteht Angst und Unzufriedenheit – ein Nährboden für weniger positive Entwicklungen.

Der Trend ist eine ambivalente gesellschaftliche Entwicklung mit Vor- und Nachteilen, aber keine Angst die eigenen Etiketten sind definitiv ein Vorteil ;-)