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Manchmal trifft es den Richtigen!

Die WM ist vorbei und irgendwie ist’s auch gut so. Ob Spanien der richtige Gewinner war, ist umstritten und eigentlich wollte ich die WM auch nicht mehr thematisieren, denn völlig zu Recht kam auf unserer Facebook-Fanseite der Hinweis, dass wir uns doch um Bier kümmern sollten und nicht um Fussball – Jawohl!

Oder noch nicht ganz: Zur WM hatten wir einen Fernseher verlost, der ganz sicher den richtigen Gewinner gefunden hat! Ob man nun Spanien den Titel gönnt oder…nein, Schluss – kein Fussballbezug mehr!

…Ich könnte mich nicht erinnern wann ich zuletzt überhaupt etwas gewonnen hätte und dann gleich sowas… :-) )

Muss gestehen, ich konnte solange nicht an den Gewinn glauben, bis ihn mir am Donnerstag Mittag unsere Postbotin überbracht hatte. Echt der Hammer! Ich habe mir mir mal erlaubt ein Bildchen anzufügen welche Evolution dies bei mir daheim auslöst, bzw. ablöst. Von ganz klein, zu ganz gross! :-) )

Wir können nichts dafür, dass er Fussball geschaut hat während der Aufnahme, wirklich nicht! Auch die Gewinnerin der Kamera hat sich nett bedankt und sehr gefreut! Da ihr Bild aber auch einen WM-Bezug und dieser Beitrag damit ein für alle Mal damit abschliessen wollte, erspare ich’s euch ;)

Genug Gewinner, genug Fussball! Unerwähnt bleiben soll der positive Einfluss der WM auf den Bierabsatz! Was gibt’s sonst zu berichten? Überall wird das Festbier teurer. Neben den großen Festen auch auf dem vom 23.07-27.07 dauernden Rutenfest in Ravensburg wo es erstmalig zwei Bierpreise geben wird. 6,70€ und 7,10€ sind im Vergleich zu den großen Festen noch relativ günstig. Wer sein Bier lieber in Metropolen trinkt, kann ein Lied davon singen. Münchner können sich über die Möglichkeit freuen in der Münchner Bar “Die Niederlassung” per Facebook-Kommentar ihr Lieblingsbier zu wünschen.

Wer den sechs Münchner Brauereien vertraut kann auf der diesjährigen Jubiläumswiesn ein speziell gebrautes Wiesn-Bier aus Steinkrügen geniessen, dass auf der eintrittspflichtigen Zusatzwiesn ausgeschenkt wird. Über den Preis konnte man noch nichts erfahren aber er wird sicher nicht unter dem diesjährigen Maß-Preis auf dem Stuttgarter Volksfest liegen: 8,20€ werden dort fällig! 30 Cent mehr als im Vorjahr aber immer noch 70 Cent billiger als das teuerste Maß auf der Jubiläums-Wiesn. Damit ist das Stuttgarter Volksfest zwar preislich immer noch der kleine Bruder der Münchner Wiesn aber genauso dominiert von wenigen Zeltbetreibern und Großbrauereien.

Es gibt Ausnahmen, wie beispielsweise die in Privatbesitz befindliche Dinkelacker Brauerei aus Stuttgart, die einem deutschen  Trend zu folgen scheint. Hierzulande gibt es immer mehr Kleinbrauereien, die ihr eigenes Bier brauen. Auch wenn diese nur 2% des Bierabsatzes ausmachen sind sie ein Beleg für eine Brautradition, die am Leben gehalten werden muss. Wie innovativ kleine Brauereien sein können, zeigt die Privatbrauerei Clemens Härle aus dem Allgäu, die das erste klimaneutrale Bier Deutschlands herstellt. Für dieses Bier wäre eine Preiserhöhung gerechtfertigt und wohl auch mehr akzeptiert. Oder was meint ihr?

Wenn die Wiesn in Hamburg wäre…

…hätte das sicherlich eine Konsequenz:
Die Leute würden wohl mehr Bier in Bus und Bahn trinken und weniger in den Zelten. Das hätte zwei Gründe: Zum einen ist das Trinken während der Beförderung duch die Hamburger Verkehrsbetriebe weiterhin erlaubt, zum anderen haben die Festwirte auch im Jubiläumsjahr der Wiesn keine Hemmungen die Preise weiter zu erhöhen.
Im teuersten Zelt (Fischer-Vroni) wird die Maß Augustiner 8,90€ kosten! Wer mit anderem Bier leben kann, findet hier ein Überblick wo es Alternativen gibt.

Wir sparen uns den Vergleich mit den guten alten Zeiten aber weisen an dieser Stelle gerne auf einen Biergarten in München hin, der mit besserem Beispiel voran geht: Die SZ hat am Westende des Flaucherstegs einen Biergarten entdeckt, der die Halbe für 2,50€ anbietet!

Wem das immer noch zu teuer ist und auf die gepflegte Bierkultur verzichten kann, dem will der Penny Markt bald eine neue Heimat sein. Die Supermarktkette baut sein Dosensortiment aus – zu Lasten der Mehrweg-Pfandflaschen. Dieser ökologische Irrweg ist zwar ökonomisch sinnvoll aber nach langem Überlegen fällt mir sonst nur noch ein Argument dafür ein:
Wenn die Käufer auch noch zu faul wären diese Dosen zurückzubringen, könnten indirekt die Hackfleisch und Ketchup-Hersteller profitieren…aber seht selbst:

Wer nicht wusste ob er lachen oder weinen soll und schon einen Abgesang auf die bayrische Bierkultur im Speziellen und deutsche Hochkultur im Allgemeinen anstimmen will, soll sich doch noch von der verständigenden Wirkung von Bier in Flaschen und Gläsern inspirieren lassen:

Düsseldorf…

…gilt als versnobt.

Düsseldorf_Dirk Hartung

Die Bar “König City” will dem Ruf alle Ehre machen und fordert für die Maß 11€. Die Erklärung von Geschäftsführer Udo Stock im Kölner Express: „Das Bier ist so teuer, weil wir Wert auf besonderes Publikum legen. Wir wollen hier Leute wie die Fortuna-Fans nicht – die sollen zum »Weißen Bären« gehen. Oder zum »Paulaner«, wo es stinkt!“ (Kölner Express)

Kennt jemand den Laden?

Kennt jemand ne coole Kneipe in Düsseldorf?

Oder ist Köln doch das Maß aller Dinge? Das schönere Panorama hat die Dom-Stadt, unserer Meinung, ja bereits. Die bessseren Kneipen auch? Welche ist die Beste und welche macht dem “König City” Konkurrenz?

Köln

Der Prinz bietet einem ja die Top Ten an, hat er Recht oder hinkt er dem Trend (mal wieder) leicht hinterher?

Alt oder Kölsch?

Wo hat der Frosch die Locken?