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Gesund ist Definitionssache…Mann sein nicht.

Kaum ist die WM rum und der alte Chef wohl schon gut eingespannt in der neuen Firma hat das unmittelbar Auswirkungen auf die Gastronomie: Die Busen-Bier-Kette “Hooters” hat in Deutschland Insolvenz anmelden müssen! Ein Stammkunde weniger und schon geht’s abwärts. Naja, vielleicht liegt es doch nicht an Wieland weil nur die Lokale in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin betroffen sind aber dennoch eine überraschende Nachricht.

Die Bayern haben andere Probleme:

Durch den Volksentscheid gilt dort ja bekanntlich das strengste Antirauchergesetz in Deutschland und das hat auch Auswirkungen auf die Wiesn: Das Rauchverbot wird schon dieses Jahr vollstreckt. Wer sich nicht dran hält, wird erstmal verwarnt dann gibt’s kein Bier mehr und wer’s dann immer noch nicht lassen kann, fliegt bei manchen Wirten aus dem Zelt. Ob die Wirte wissen wie stark sie damit der Gesundheit ihrer Gäste schaden? Wohl kaum.

Zwar sollte man die Dosis von einem kleinen Bier (Frau) bzw. einem halben Liter (Mann) am Tag nicht überschreiten aber es enthält wichtige B-Vitamine, Kalzium für den Knochenaufbau und der Alkohol scheint nicht so schnell ins Blut zu gehen wie bei Wein oder Schnaps. Auch die gerne verwendete Bezeichnung “Bierbauch” stimmt nicht so ganz. Normale Biere haben nicht mehr Kalorien wie beliebte Säfte und italienische Forscher haben rausgefunden, dass Bier die Leistungsfähigkeit von Sportlern steigert. Ob die gerne Warsteiner trinken ist nicht bekannt aber trotzdem verblüfft die Brauerei mit der Bitte, die leere Kisten zeitnah wieder zurückzugeben weil die Brauerei langsam keine Flaschen mehr hat!

Trotz allen positiven Begeiterscheinungen geht die Neuvorstellung eines “Anti-Aging-Bieres” wohl etwas weit…Bier trinken um jung auszusehen da könnte man auch schnell alt aussehen…

Wer immer noch sagt “Mir doch egal”, kriegt noch ein Klassiker zum Klugscheissen: Warum ist der Bierschaum weiss? Tja, wer jetzt atemlos vor dem Rechner sitzt, klickt hier. Na langsam genug gelesen, Du willst jetzt lieber Musikhören? Auch da noch einen kleinen Tipp: Becks haut 146 Millionen Musik-Downloads beim Kauf diverser Sorten gratis raus!

So und weil ihr bei uns König seid noch was zum Schmunzeln für alle die lieber Schauen als zu Hören & Lesen:

Machts gut,

Nikolas

Manchmal trifft es den Richtigen!

Die WM ist vorbei und irgendwie ist’s auch gut so. Ob Spanien der richtige Gewinner war, ist umstritten und eigentlich wollte ich die WM auch nicht mehr thematisieren, denn völlig zu Recht kam auf unserer Facebook-Fanseite der Hinweis, dass wir uns doch um Bier kümmern sollten und nicht um Fussball – Jawohl!

Oder noch nicht ganz: Zur WM hatten wir einen Fernseher verlost, der ganz sicher den richtigen Gewinner gefunden hat! Ob man nun Spanien den Titel gönnt oder…nein, Schluss – kein Fussballbezug mehr!

…Ich könnte mich nicht erinnern wann ich zuletzt überhaupt etwas gewonnen hätte und dann gleich sowas… :-) )

Muss gestehen, ich konnte solange nicht an den Gewinn glauben, bis ihn mir am Donnerstag Mittag unsere Postbotin überbracht hatte. Echt der Hammer! Ich habe mir mir mal erlaubt ein Bildchen anzufügen welche Evolution dies bei mir daheim auslöst, bzw. ablöst. Von ganz klein, zu ganz gross! :-) )

Wir können nichts dafür, dass er Fussball geschaut hat während der Aufnahme, wirklich nicht! Auch die Gewinnerin der Kamera hat sich nett bedankt und sehr gefreut! Da ihr Bild aber auch einen WM-Bezug und dieser Beitrag damit ein für alle Mal damit abschliessen wollte, erspare ich’s euch ;)

Genug Gewinner, genug Fussball! Unerwähnt bleiben soll der positive Einfluss der WM auf den Bierabsatz! Was gibt’s sonst zu berichten? Überall wird das Festbier teurer. Neben den großen Festen auch auf dem vom 23.07-27.07 dauernden Rutenfest in Ravensburg wo es erstmalig zwei Bierpreise geben wird. 6,70€ und 7,10€ sind im Vergleich zu den großen Festen noch relativ günstig. Wer sein Bier lieber in Metropolen trinkt, kann ein Lied davon singen. Münchner können sich über die Möglichkeit freuen in der Münchner Bar “Die Niederlassung” per Facebook-Kommentar ihr Lieblingsbier zu wünschen.

Wer den sechs Münchner Brauereien vertraut kann auf der diesjährigen Jubiläumswiesn ein speziell gebrautes Wiesn-Bier aus Steinkrügen geniessen, dass auf der eintrittspflichtigen Zusatzwiesn ausgeschenkt wird. Über den Preis konnte man noch nichts erfahren aber er wird sicher nicht unter dem diesjährigen Maß-Preis auf dem Stuttgarter Volksfest liegen: 8,20€ werden dort fällig! 30 Cent mehr als im Vorjahr aber immer noch 70 Cent billiger als das teuerste Maß auf der Jubiläums-Wiesn. Damit ist das Stuttgarter Volksfest zwar preislich immer noch der kleine Bruder der Münchner Wiesn aber genauso dominiert von wenigen Zeltbetreibern und Großbrauereien.

Es gibt Ausnahmen, wie beispielsweise die in Privatbesitz befindliche Dinkelacker Brauerei aus Stuttgart, die einem deutschen  Trend zu folgen scheint. Hierzulande gibt es immer mehr Kleinbrauereien, die ihr eigenes Bier brauen. Auch wenn diese nur 2% des Bierabsatzes ausmachen sind sie ein Beleg für eine Brautradition, die am Leben gehalten werden muss. Wie innovativ kleine Brauereien sein können, zeigt die Privatbrauerei Clemens Härle aus dem Allgäu, die das erste klimaneutrale Bier Deutschlands herstellt. Für dieses Bier wäre eine Preiserhöhung gerechtfertigt und wohl auch mehr akzeptiert. Oder was meint ihr?

Wiesn international

Auch im dem Land mit der größten Bierproduktion wird nicht nur deutschen Autos nachgeeifert sondern auch deutschen Festen. In Qingdao, einer Hafenmetropole an der chinesischen Ostküste wird jährlich das größte Bierfest ausserhalb Deutschlands gefeiert. Man sollte sich zwar nicht wundern wenn statt Haxn auch mal Hühnerfüße auf den Tisch kommen aber ein lautes “Gan bei” (trockne das Glas) fordert auch dort viele auf ihr Bier auf ex leer zu trinken.

qingdaoDas schnelle Trinken wird auch als Wettkampf ausgetragen: Im Vorjahr lag der Rekord für 1,5l Bier bei 9 Sekunden.

Der 5l-Kübel kostet umgerechnet 36€ aber das ist vielen Chinesen das einmal im Jahr stattfindende Fest wert. Besondere Dinge müssen bei Chinesen auch einen besonderen Preis haben, ein Grund warum in Shanghai die Leute für eine bayrische Maß auch 15€ bezahlen. Aufpassen müssen Europäer: Die Chinesen vertragen normalerweise nicht soviel Alkohol wie hierzulande üblich deshalb stossen sie gerne mit dem Europäer einzeln an und fordern mit “Gan bei” das Glas in einem Zug zu trinken. Man sollte deshalb immer mit der kompletten Gruppe anstossen sonst hat man mit jedem Chinesen ein Bier geext und dieser nur eins.

weltweitere Oktoberfest-Ableger finden sich in Kapstadt/Südafrika, Kitchener-Waterloo/Kanada, Tokio/Japan, Blumenau/Brasilien, Cincinnati (Ohio)/USA und Brisbane/Australien.

Ein netter Überblick findet sich in der WELT.

Eine kleine Randnotiz: Bayrische Bauern rechnen vor, dass sie für eine Maß Bier auf dem Oktoberfest 40 Liter Milch verkaufen müssten.

Wiesn-Ticker

OkotoberfestGerade mal zwei Stunden hat’s gedauert bis die erste Bierleiche die Einsatzstatisktik des DRK eröffnete.

Die BILD sagt einem auch, wieviel Kalorien in den einzelnen Speisen und Getränken stecken. Na, was hat mehr Kalorien, die Maß Bier oder die Maß Radler?

Wer genug vom ganzen Wiesn-Hype hat, kann sich das Oktoberfest auch selber basteln – eine Anleitung gibt’s hier.

Wen es nach München zieht, sollte sich beim “Wildbieseln” nicht erwischen lassen. Dieses schöne Wort umschreibt das Urinieren außerhalb der dafür vorgesehenen Örtchen und wird, wenn Ermahnungen nichts helfen, mit 35 € geahndet.

Verständlich, bei wohl mehr als 7 Millionen Besuchern und kostenlosen Toiletten…

Egal, wieviel “Wildbiesler” es gibt – man wird auf jeden Fall keine offiziellen Photos von Alkoholleichen oder Nackten aus den Zelten sehen. Auf diese Zensur weist der bayrische Journalisten-Verband hin.

Wer ausländischen Gästen die bayrischen Befindlichkeiten näherbringen will, sollte auf den Wiesn-Guide der Süddeutschen Zeitung verweisen. Auch “wildbieseln” kommt darin vor ;-)

O’zapft is – hier die wichtigsten News!

Oktoberfest 2008

Ab heute heisst es wieder “O’ zapft is” – Christian Ude (Münchens OB) wollte nicht mehr als drei Schläge brauchen…soviel zu den unwichtigsten Infos! Wer mit nützlichen Tipps und solidem Wissen glänzen will, findet in den kommenden Zeilen Erfüllung:

- begründet wurde das Oktoberfest 1810 durch die Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese durch ein Pferderennen…seitdem heisst die Wiese “Theresienwiese” und zum 200-jährigen Jubiläum nächstes Jahr wird mancherorts von einer Wiederholung des Pferderennens gemunkelt.

- das Hofbräu-Zelt ist das Größte und fasst ca. 10 000 Besucher, es werden knapp 7 Mio. Liter getrunken & mehr als 6 Mio. Besucher erwartet

- Wer keine Reservierung hat sollte zur Zeltöffnung (10h unter der Woche, 9h am Wochenende) vor dem Zelt stehen um die zünftige Stimmung genießen zu können. Die Wiesnwirte müssen am Wochenende ihr komplettes Mittelschiff reservierungsfrei halten und unter der Woche immerhin ein Drittel des Mittelschiffs.

- Plätze besetzen ist nicht allzu lange möglich und wird nicht gerne gesehen.

- Lufthansa-Crews dürfen und werden bis zum 5. Oktober ihre Flüge in Tracht begleiten.

- Südafrikaner und Australier werden bei Preisen zwischen 8,10€ und 8,60€ mit den Ohren schlackern da sie damit ca. 40% mehr zahlen müssen als zuhause. Für Japaner und Norweger ist’s jedoch 40-50% billiger als zuhause.

- Als bestes Wiesn-Bier 2009 gilt das Hacker-Bier (Hacker Pschorr), stark gesteigert im Vergleich zum Vorjahr hat sich wohl auch das Paulaner.

- Wer nicht negativ auffallen will, trägt Tracht zu mieten unter: miet24.de oder kostuem-kontor.de

- Bis auf die Kalbskuchl darf in jedem Zelt geraucht werden.

- Karten für Fahrgeschäfte kann man vorab online kaufen unter wiesn-tickets.net.

- Die U-Bahnen fahren im 10-Minuten-Takt unter der Woche bis 1h, am Wochenende bis 2h.

- Dienstags ist Familientag: Von 12h bis 18h gibt’s günstigere Preise

- Das mittlere Wochenende ist das sogenannte Italiener-Wochende”: sehr voll und viele Besucher jenseits der Alpen

- Das Festprogramm sowie weitere Infos gibt’s hier

München will Berliner Wiesn-Preise!

Die Münchner sind bei Bier empfindlich, dass hätte auch der Wiesn-Wirt Sepp Krätz (Hippodrom) wissen müssen als er einwilligte für die Bayerische Landesvertretung das diesjährige Berliner Oktoberfest zu veranstalten.
Nicht nur, dass er vor dem offiziellen Oktoberfest-Start am 21. September schon Oktoberfest-Bier in der Landeshauptstadt auschenken wird (18. September) sondern auch mit dem Maß-Preis einen Euro unter der offiziellen Wiesn-Maß bleibt.

Den Berliner passt nicht, dass auch 0,5l-Biere ausgeschenkt werden obwohl es der Herr gute Herr Krätz doch nur gut meint.