Bier als oder gegen Religion?
Berliner Grundschüler machen im Alter der Erstkommunion erste Erfahrungen mit Alkohol und die Hälfte trinkt wohl mehrmals im Monat - nicht gerade die Art von Religion und Beschäftigung mit geistiger Spiritualität, die Anlaß zur Freude gibt.
Ebenso wenig zu lachen wird ein 32-jähriges Model aus Malaysia nach Ende des Ramdans haben, der vergangenen Samstag begonnen hat. Sie wurde in ihrer Heimat zu Schlägen mit einem Rohrstock verurteilt weil sie beim Trinken von Bier erwischt wurde.
Spontan könnte man jetzt denken, einfach mal die Hälfte der Berliner Kids nach Malaysia zu schicken und schauen was passiert und gleichzeitig die Dame nach Berlin auf ein Berliner Kindl einladen!
Oder gleich nach Bayern wo ein Pfarrer für ein kleines Bierstüberl in seiner Kirche kämpft. Die Diözese ist von einem Bierstüberl und angrenzendem Biergarten nicht begeistert, was der Pfarrer der St. Maximilians-Kirche in München noch nicht aufgeben hat lassen.
Man möge daran erinnern, dass schon die Mönche gute Braumeister waren also eine Verbindung zwischen Religion und Alkohol schon immer bestand. Wohlbemerkt eine Verbindung nicht ein Ersatz, liebe Berliner Schüler! Ein kleiner Blick des Islam hinüber zum christlichen Umgang mit dem Gerstensaft würde nicht nur dem realen Konsum Rechnung tragen sondern auch zur Verständigung der Kulturen beitragen – ohne Alibi für die Schüler!
