Festivitäten und TraditionsbrĂĽche…
…gibt es in nächster Zeit einige, die es verdient haben erwähnt zu werden:
FĂĽr Kurzentschlossene steigt dieses Wochenende das 13. Internationale Bierfestival in Berlin.
Bierfreunde erwartet im längsten Biergarten der Welt 2000 Spezialitäten aus 86 Ländern und 300 Brauereien.
Ă–ffnungszeiten:
Freitag, 7. August: 12 bis 24 Uhr
Sonnabend, 8. August: 10 bis 24 Uhr
Sonntag, 9. August: 10 bis 22 Uhr
Eintritt: frei
Infohotline: 030 – 65 76 35 60
Wer es lieber gechillter mag und mit weniger aber dafĂĽr gĂĽnstiger Bierauswahl zufrieden ist, geht lieber vom 14.-16. August zum Chiemsee Reggae Summer – dort gibt’s das bewährte 0,5l Becks fĂĽr einen Euro.
Tageskarten kosten 49€, das 3-Tage-Ticket 79€
Bewegung scheint auch in die Reservierungspraxis auf dem größten Bierfest der Welt, der ‘Wiesn’ in MĂĽnchen, zu kommen:
Wie die SZ berichtet will die Grünen-Stadträtin Lydia Dietrich die Reservierungspraxis auf der Wiesn ändern da gerade die kleinen Zelte mit Reservierungspreisen von bis zu 65€ schon im Vorfeld ordentlich abkassieren.
Der daraus resultierende Konsumzwang macht dann auch klar warum die Auschankgröße auf der Wiesn auch weiterhin die Maß sein wird. Da fällt es leichter die 65€ zu erreichen.
Aber ansonsten sehen Paulaner-Chef Andreas Steinfatt, Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl und der ehemalige Andechs-Prior Anselm Bilgri respektvoll ĂĽber den Wiesn-Tellerand hinaus und sehen die Zukunft des Bieres in kleineren und individuelleren Gläsern – je nach Biertyp.
Aber soweit der TraditionsbrĂĽche nicht genug:
Wen bisher aus bayerischen Kneipen ein: “Noch ein Neger, Herr Ober” schallte, war das nicht zwangsläufig ein Treffen des NPD-Ortsverbandes sondern eine ĂĽbliche Bestellung eines Mixgetränkes aus WeiĂźbier und Cola.
Diese Praxis will Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) nun verbieten. Man muss nicht an jeder Tradition festhalten.
Wie Martina Plötz richtig anmerkt stellt sich nur die Frage wie man dann mit “Zigeunerschnitzel” und “RuĂź” umgeht…
